Fußball
Zurück in die Spur

Sport
Ammerthal
23.04.2016
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Ordentlich vermöbeln ließ sich die DJK Ammerthal bei ihrem Auswärtsspiel in Hauzenberg. Bei der beschämenden 0:5-Klatsche wurde der Titelanwärter seinen Ansprüchen zu keinem Zeitpunkt gerecht. Sollte die Elf von Trainer Torsten Holm am Sonntag, 24. April (15 Uhr) gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Lam mit einer ähnlichen Einstellung in die Partie gehen, wäre am 30. Spieltag der Fußball-Landesliga Mitte der nächste Knaller vorprogrammiert.

"So kann man sich als Mannschaft, noch dazu als Tabellenführer, nicht präsentieren. Ich erwarte gegen Lam eine Trotzreaktion", sagt Holm. "Wir haben etwas gutzumachen - und die Pflicht, drei Punkte einzufahren, um uns die Konkurrenz vom Leib halten." Für den Trainer ist es auch eine Kopfsache für seine Spieler, mit dem Druck umzugehen, immer gewinnen zu müssen: "Eine lange Saison neigt sich dem Ende entgegen, das geht auch irgendwann mal an die Substanz. Auch wenn das letzte Spiel nicht unseren Vorstellungen entsprach, ziehe ich meinen Hut vor diesem Minikader, der im Training ordentlich abliefert und in den Spielen zuvor von Sieg zu Sieg eilte." Wichtig wird sein, dass sich die Mannschaft um Kapitän Dominik Haller wieder auf ihre kämpferischen und spielerischen Stärken besinnt, die sie an die Tabellenspitze brachten. Was nicht passieren darf: Den Gegner aufgrund der Tabellenkonstellation auf die leichte Schulter zu nehmen. "Lam hat zuletzt Etzenricht geschlagen und jetzt theoretisch die Chance, die Liga auf direktem Weg zu halten. Sie werden alles versuchen, um sich vom direkten Abstiegsplatz fernzuhalten", warnt Holm. Das Hinspiel bei den "Osserbuam" endete nach einer Galavorstellung der DJK mit einem 8:0-Sieg. Für den Trainer geht es in der jetzigen Phase aber nicht mehr darum, großartig zu brillieren: "In unserer Situation zählen nur die Punkte. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft nach dem Ausrutscher die Kurve wieder bekommt."

Die beiden Lamer Urgesteine Franz Aschenbrenner und Christopher Seiderer übernahmen die Mannschaft zur Winterpause für die glücklosen Trainer Roland Fuidl und Markus Bergbauer - und schafften zumindest den Sprung vom Tabellenende zu den Relegationsplätzen, auch dank einiger langzeitverletzter Spieler, die zurückkamen. Die Ausgangslage ist klar: Für beide Teams zählt im Endeffekt nur ein Sieg. Der DJK-Trainer kann im Gegensatz zum Hauzenberg-Spiel wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. "Wir wollen unsere Heimstärke demonstrieren, entsprechend werden wir die Partie angehen."

DJK Ammerthal: Schumacher (1), Beck (23); Stauber (20), Kohl (4), Jank (3), Danner (6), Richter (12), Burger (15), Fürsattel (14), Haller (8), Papadopoulos (18), Mandula (11), Laurer (21), Becker (7), Jonczy (9), Kotzbauer (13).
Wir haben etwas gutzumachenTorsten Holm
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