Drei Rücktritte in Ammerthal
Abschied vom Amt, der Gesundheit wegen

Bürgermeisterin Alexandra Sitter und 3. Bürgermeister Thomas Bär (rechts) verabschiedeten 2. Bürgermeister Martin Lehmeier im Namen der Gemeinde mit einem Geschenk. Bild: e
Vermischtes
Ammerthal
17.09.2016
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Wehmut war schon dabei, aber auch ein gut gemeinter Rat ans Plenum: "Die Zusammenarbeit sollte etwas besser sein, wir müssten uns da besser zusammenraufen." Damit war die 29. Ratssitzung seit seiner Wahl 2014 für Lehmeier auch die letzte. Bürgermeisterin Alexandra Sitter dankte ihm für seine Stellvertreterarbeit - auch "als gute und langjährige Freundin". Lehmeier habe den Warnschuss gehört und auf Rat der Ärzte seine Tätigkeit beendet - gesundheitliche Gründe, das waren dann auch die einzigen. Dass Lehmeier aufhört, "tut mir sehr weh", bekannte Sitter, "denn wir hatten seit Mai 2014 eine wunderbare Zusammenarbeit". Er sei immer da gewesen, wenn man ihn brauchte: "Er ist einer der ruhigen Vertreter und bescheiden."

Politisch vertreten hat Lehmeier die Ammerthaler BFA, die bei der vergangenen Wahl 7432 Stimmen bekam. Lehmeier selbst erhielt 963 und wurde zum 2. Bürgermeister ernannt. Fraktionssprecher Stephan Koller bezeichnete ihn als Gründungsvater der BFA Ammerthal: "Du bist eine Integrationsfigur für alte und junge Ammerthaler, warst in der Sache oft ein harter und energischer Streiter." Auch er bedauerte den Rücktritt. Der Gemeinderat begleitete diesen dann auch mit Respekt. Mario Flierl dankte für die UWG, Georg Paulus (CWG) und Hans Weber (CSU) schlossen sich den guten Wünsche an.



Ammrthal. (e) Der Feuerwehr in steht im November ein größeres Fest ins Haus. Das hat Bürgermeisterin Alexandra Sitter am Mittwochabend im Gemeinderat schon mal angekündigt. Es gilt nämlich, bei einem Kameradschaftsabend Kommandant Karlheinz Scheibl und seinen Stellvertreter Klaus Simon zu verabschieden.

Es waren in erster Linie gesundheitliche Gründe, die Karlheinz Scheibl veranlasst haben, bei der Gemeinde seinen Rücktritt zum 30. November einzureichen. Der Gemeinderat hat diesen Wunsch akzeptiert. Zeitgleich mit Karlheinz Scheibl reichte auch 2. Kommandant Klaus Simon seinen Rücktritt ein - wohl aus Loyalitätsgründen. Denn, so betonte die Bürgermeisterin: "Beide waren ein sehr gut eingespieltes Team."

Der neue 1. und 2. Kommandant müssen spätestens drei Monate nach Beendigung der Dienstzeit von Scheibl und Simon gewählt werden. Dabei sollte es keine Probleme geben, meinte Sitter: "Wir haben eine starke Wehr. Ich bin da zuversichtlich, dass wir Nachfolger finden."
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