Neues Regenüberlaufbecken funktioniert
Perfekt für kritische Bereiche

Bevor sie den Haushalt verabschiedeten, sahen sich die Verbandsmitglieder unter anderem die Feinsiebrechenanlage an, in die vor zwei Jahren investiert worden war. Bild: e
Vermischtes
Ammerthal
12.09.2016
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Vor der Haushaltssitzung trafen sich die Mitgliederer des Zweckverbands Abwasserbeseitigung Ammerthal/Illschwang zu einer Besichtigung des Regenüberlaufbeckens. In dieses war 2014 investiert worden. Ums Geld ging es danach auch im Rathaus.

Ammerthal. (e) Seinen Haushalt abgesegnet hat der Zweckverband unter Vorsitz von Bürgermeisterin Alexandra Sitter im Ammerthaler Rathaus. Der Etat 2016 wurde von Kämmerer Michael Herdegen vorgestellt, vom Gremium durchgearbeitet und schließlich einstimmig genehmigt. Der Haushalt weist demnach ein Gesamtvolumen von rund 23 000 Euro aus, der Umlageschlüssel für Illschwang beträgt 11 664 Euro, der für Ammerthal 11 636 Euro. Damit kann der Zweckverband solide arbeiten.

Vor der Sitzung trafen sich die Mitglieder zu einer Besichtigung des Regenüberlaufbeckens, im Detail vorgestellt von Klärmeister Franz Koller. In das Ammerthaler Regenüberlaufbecken war 2014 investiert worden. Sowohl eine Feinsiebrechenanlage als auch ein schwenkbarer Strahlreiniger sind dort jetzt vorhanden. Nach der Fertigstellung 2015, erklärte die Bürgermeisterin, ergab sich eine Kostenbeteiligung von 60 209 Euro für die Gemeinde Illschwang und 62 791 Euro für Ammerthal. Alle Investitionen seien in den Haushaltsjahren 2014/15 gedeckt, ließ Alexandra Sitter verlauten. Technisch gesehen sei das Regenüberlaufbecken auf hohem Niveau. Durch die Feinsiebrechenanlage würden zum Beispiel Schwimm- und Schwebstoffe im Schmutzwasserkanal zurückgehalten. Grob gesagt, sorge sie auf wirtschaftliche Weise für wirkungsvollen Vorfluterschutz. Zudem handele es sich um eine wartungsarme Konstruktion, hieß es bei dem Treffen.

Die Regenbecken in der Mischkanalisation ließen sich nicht immer so gestalten, dass eine ausreichende Selbstreinigung des Beckens gewährleistet ist. Tote Winkel und die lange Verweildauer von Schmutzwasser seien oft die Gründe. Deshalb habe die Gemeinde einen Schwenk-Strahlreiniger eingebaut. Mit dessen Hilfe und der freien Programmierung der Beckensteuerung könnten kritische Bereiche auch besonders intensiv und optimal gereinigt werden.
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