Viehbergs neue Mitte eingeweiht
Jetzt eine Augenweide

Drei Frauen auf der Baustelle (von links) Christine Schaller-Kokesch, Bürgermeisterin Alexandra Sitter und Doris Schmidt.
Vermischtes
Ammerthal
04.05.2016
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Viehbergs neue Mitte ist eingeweiht. Mit Pauken und Trompeten. Dafür sorgte die Ammerthaler Blaskapelle. Der zentrale Platz ist nach jahrelanger Planung und Arbeit jetzt seiner Bestimmung übergeben worden. Mit dem kirchlichen Segen von Pfarrer Markus Priwratzky aus Illschwang.

Doris Schmidt, die Frontfrau der Dorfgemeinschaft, erinnerte daran, wie es vor einem Jahr ausgesehen hat: "Da war Viehberg noch eine einzige Baustelle, die Anlieger mussten über Schotter und eine aufgerissene Straße auf ihr Grundstück fahren, teilweise sogar ihre Autos außerhalb parken. Nun stehen wir hier, in Viehbergs neuer Mitte - ein offener und zentraler Platz, einfach eine Augenweide."

Hier sei etwas geschaffen worden, "das in die heutige Zeit passt, das unser Dorf modern und interessant macht, und deutlich mehr hergibt, als nur eine Kreuzung und ein herkömmliches Bushäuschen". Schmidt erwähnte dabei besonders die "Viehberger Mitbürgerin" Christine Schaller-Kokesch, "unserer Architektin, die unendlich viel Zeit, Arbeit und Geduld in dieses Projekt gesteckt hat - und das ohne Gage". Bürgermeisterin Alexandra Sitter blickte auf das erste Treffen 2012 an der alten Viehberger Kreuzung zurück. Klar war: Dort musste etwas getan werden.

Die Sicherung der Bushaltestelle und des Areals für Kinder, erste Kontakte mit dem Amt für Ländliche Entwicklung wegen Fördermittel: Die angedachten Änderungen machten laut Sitter rasch Fortschritte. Der "unproblematisch mitarbeitende" Gemeinderat war ihr eine Bemerkung wert. "Gemeinsam haben wir uns dann daran gemacht, die Dorfmitte von Viehberg funktional und gestalterisch aufzuwerten." Dazu wurde die Kreuzung der Kotzheimer Straße mit der Straße In Viehberg zu einem Platz ausgeweitet. Die Mauern zu den anliegenden Hausgrundstücken wurden abgerissen, Gabionenwände errichtet. Der Buswartebereich hat eine Überdachung in Stahlkonstruktion, die Fläche rund um eine stattliche Linde soll ein Treffpunkt sein und schließlich: "Zur Erhöhung der Sicherheit für Busfahrgäste und Anwohner sollte an der südlichen Ausfahrt ein Buswendeplatz errichtet werden."

HintergrundDas Filetstück in Viehbergs Mitte hat seinen Preis: "Bis zum heutigen Tag sind 703 000 Euro Kosten angefallen. Sie beinhalten aber auch den Grunderwerb und die nicht in der Ausschreibung erwähnten Anschaffungen", erklärte Bürgermeisterin Alexandra Sitter. Die Zuschüsse vom Amt für Ländliche Entwicklung bezifferte sie mit 250 000 Euro. Sitter erwähnte das Ingenieurbüro Renner, die Firma Arbogast, das Amt für Ländliche Entwicklung mit Regierungsrat Andreas Schmidt. Anerkennung fanden die "netten Nachbarn, die stoisch den Baulärm ertragen haben". Zwei Frauen ("Quasi die Mütter des Babys") hob Sitter besonders hervor: Doris Schmidt und Christine Schaller-Kokesch. Danach ging's gemeinsam zum Fest der Dorfgemeinschaft. (e)
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