Jägerkameradschaft mit richtigem Riecher und einer überraschenden Polizeiaktion

Erstmals bot die Jägerkameradschaft Auerbach eine Veranstaltung innerhalb des Ferienprogrammes an. Sie konnte sich vor naturinteressierten Kindern kaum retten: 25 Wildfänge pirschten mit Jägern und Jagdhunden auf den Gottvaterberg, wo sie spielerisch und praktisch einmal in die Jägerrolle schlüpfen durften: zum Beispiel auf dem "Pirschpfad", wo sich Tierspuren und -präparate verbargen oder beim Spiel "Wildbeobachtung". Und weil Fledermäuse gute Freunde von Jägern und Förstern sind, wurden den nützlichen Fledertieren seitens der Kinder auch gleich neue Behausungen gezimmert. Immer mit den Nasen dabei - und mit Abstand die beliebtesten Wesen des Tages - waren die Jagdhunde Berta (Alpenländische Dachsbracke) und Stella (Beagle). Unwissentlich hatte das Programmangebot der Jäger für eine Polizeiaktion gesorgt. Wie berichtet, hatte eine Passantin das Vorbereiten der Präsentation von ausgestopften Tieren für eine wilde Entsorgung gehalten und deshalb unverzüglich die Polizei alarmiert. Eine Streife der Auerbacher Inspektion holte daraufhin das vermeintlich abgelagerte Material nahe Welluck ab, brachte es zur Wache, nahm eine Strafanzeige auf und startete auch eine Suche nach der angeblichen Verursacherin. Dass es sich um großes Missverständnis handelte, ergab sich erst im Verlauf des Tages, als Mitinitiator Dieter Möller und Naturführerin Daniela Reisch vom Verschwinden ihrer für das Ferienprogramm benutzten Exponate erfuhren und diese wieder abholten. Bild: hfz

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