Französische Musiker besuchen Auerbach
Freundschaft und Begegnung

Mit einer Bandbreite von konzertanter bis hin zur Filmmusik begeisterten die französischen Gäste die Zuhörer im Foyer der Helmut-Ott-Turnhalle.

"Mit der Sprache ist es nicht immer so einfach", aber für Claude Vaniscotte, Vorstand der "Dragons de Noailles", galt das Motto des Gastgebers Knabenkapelle "Musik kennt keine Grenzen und keine Sprache."

46 Musiker einschließlich Begleiter aus dem französischen Maintenon weilten über Pfingsten zu einem Gegenbesuch bei der Knabenkapelle. Vor drei Jahren hatten sich die beiden Orchester bei einer Konzertreise der Knabenkapelle durch Frankreich kennengelernt. Dabei wurde ein Wiedersehen in Auerbach vereinbart, zumal der Landkreis Amberg-Sulzbach seit 1967 mit dem Canton Maintenon eine Partnerschaft pflegt. Am Samstagnachmittag trafen die Gäste ein und wurden von der Knabenkapelle unter Leitung von Ludwig Riedhammer musikalisch auf dem Place de Laneuveville begrüßt, bevor sie in die Gastfamilien entlassen wurden.

Vorsitzender Elmar Hamerla und Bürgermeister Joachim Neuß sprachen Grußworte und wünschten, dass durch diese Begegnung Freundschaften entstehen. Bei einer Fahrt am Pfingstsonntag durch den Landkreis hieß auch Landrat Richard Reisinger die Besucher willkommen.

Am Nachmittag gaben die Kapellen im Foyer der Helmut-Ott-Halle einen jeweils einstündigen Abriss ihres Repertoires und als Höhepunkt ein Gemeinschaftskonzert. "Es weckt Erinnerungen an viele schöne Momente", so Claude Vaniscotte, der sich mit einem "Grüß Gott" an das Publikum wandte.

Von konzertanter Blas- bis hin zur Filmmusik führte das Programm der Gäste unter Stabführung von Claude Bottin. Mit Ross Roy (Komponist Jacob de Haan), Baby Elephant Walk aus "Hatari" (Henry Mancini), Panta Rhei (Markus Götz), West Side Story (Léonard Bernstein), Pirates of Caribbean (Klaus Badelt) oder Mambo Inn (Mario Bauzá) spielten sich bei Kaffee und Kuchen die Musiker in die Herzen der Auerbacher. Mit Stimmungs- und Unterhaltungsmusik legte die Knabenkapelle nach. Für die notwendigen Worte in der jeweiligen Muttersprache, ohne die es nicht ganz ging, sorgten Doris Ehler und Dominique Kleinecke. Am Montagvormittag hieß es wieder Abschied nehmen mit dem beiderseitigen Wunsch auf baldiges Wiedersehen.
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