Professjubiläen im Mutterhaus
Vorbilder in der Treue zu Gott

S. M. Adelinde und Provinzoberin S. M. Lucilla (rechts); dahinter S. M. Bonaventura (links) und Rätin S. M. Martha, dahinter S. M. Regina Maderegger. Bilder: sck (2)
 
Weihbischof Dr. Marian Eleganti.

Am Sitz des bayerischen Provinzialates der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Auerbach feierten drei Ordensschwestern ihre Professjubiläen. Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit zelebrierten deshalb Weihbischof Dr. Marian Eleganti und die Konzelebranten Monsignore Karl Ellmann und Pfarrer Albert Werner einen Festgottesdienst.

Ihr goldenes Professjubiläum beging die Auerbacherin Schwester M. Regina Waldmann, geborene Rosa Waldmann aus Welluck. Sie trat im August 1964 in die Kongregation ein, legte dann als Krankenschwester 1966 die zeitlichen und 1969 die ewigen Gelübde ab. Der Berufsausübung als Krankenschwester, Grundschullehrerin und Pfarrhelferin folgte die Heimleitung im Caritas-Alten- und Pflegeheim in Seeg im Allgäu. Seit 2010 leitet sie als Oberin die Filiale der Ordensgemeinschaft in Eichstätt (SRZ berichtete).

Einkleidung 1954


Ihr 60-jähriges Professjubiläum feierten Schwester M. Adelinde Hafner aus Stein, Kreis Krumau, und Schwester M. Bonaventura Eibl aus Dobschitz, Kreis Krumau. Beide kamen 1954 zur Einkleidung in das Auerbacher Schwesternkloster. Ihre zeitliche Profess wird auf das Jahr 1954 datiert. Sie waren in der neu erbauten Klosterkirche Mariä Himmelfahrt im Jahre 1956 die ersten Professinnen, die hier ihre ewigen Gelübde ablegten. Die mittlerweile 85-jährige Schwester Bonaventura absolvierte ihre Berufsausbildung als Erzieherin im Bürgerspital, wirkte dann an der Blindenschule in Würzburg und war lange Zeit als Handarbeitslehrerin an der Volksschule in Pfronten im Allgäu tätig.

Schwester Adelinde übte ihren Beruf als Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin in Höchstadt und Auerbach aus, war Altenpflegehelferin im Caritasheim in Forchheim, dann Sakristanin im Mutterhaus und lebt nun im Alter von 83 Jahren im Schwesternruheheim. Beim feierlichen Einzug in die Klosterkirche im Gefolge der Priester und Ministranten ließ sie sich von Provinzoberin Schwester M. Lucilla Hauser stützen. Schwester M. Martha Maderegger geleitete Schwester Bonaventura in das Gotteshaus.

Mit Weihbischof


Die Professinnen waren die Hauptadressaten der Predigt von Weihbischof Eleganti aus der Schweiz. Dieser wurde bei einer Begegnung anlässlich eines Jugendtreffens (Prayerfestival) mit den Schulschwestern bekannt. Nach einer sehr bewegenden Katechese für Jugendliche wurde er dort spontan von einer der Schwestern gefragt, ob er auch Schwesternexerzitien leiten würde. Er zeigte sich nicht abgeneigt, und so kam es, dass er von der Provinzleitung dazu eingeladen wurde.

Der Weihbischof würdigte mit den Worten aus dem Hohen Lied der Liebe des Apostels Paulus die Treue der Jubilarinnen zu Jesus, ihrem ewigen Bräutigam. Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit hob er hervor: "In Gott sind Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit eins und sind ungeteilter Ausdruck seines Wesens. Die eigene Reue ist das Tor zu seiner Barmherzigkeit, die keine Grenzen kennt."

Die gesamte Schwesternschaft erneuerte während der Opferung ihre Ordensgelübde. Dies tat dann auch vor dem Empfang der heiligen Kommunion in beiderlei Gestalten jede einzelne der Professjubilarinnen.
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