Neuordnung in der Marienstraße
Sicherer in den Kindergarten

Die Parksituation am Marienkindergarten ist nicht optimal. Die Esche im Hintergrund ist abgestorben und wird gefällt. Eine neue Zufahrt und schräge Parkplätze sollen die Situation entschärfen. Bild: swt

"Wir haben konkurrenzlos die günstigsten Parkgebühren." Johann Kaiser sprach den Stadträten am Dienstag aus der Seele, als diese über ein neues Preismodell abstimmten.

Auerbach. (swt) Die gute Nachricht für alle Autofahrer: Das Parken kostet in den ersten 30 Minuten weiterhin 20 Cent. Für jede weitere Viertelstunde verlangt die Stadt wie bisher 10 Cent. Diese Regelung gilt für den Unteren Markt sowie die Pfarr-, Kirch- und Dr.-Heinrich-Stromer-Straße.

Schutz gegen Dauerparker


Offiziell in Kraft tritt diese Regelung am Mittwoch, 1. Juni. Die Neufassung war notwendig geworden, da sich Paragrafen geändert haben. Bürgermeister Joachim Neuß sagte, dass die Zahlungen auch eine Schutzgebühr gegen Dauerparker sein sollen.

Ums Parken ging es auch im weiteren Verlauf der Sitzung. So soll der Platz an der Marienstraße vor dem gleichnamigen Kindergarten neu gestaltet werden. Zudem soll eine zweiteilige Garage am Bauhofgelände entstehen. Der vor dem Kindergarten stehende Baum, eine Esche, ist krank und muss gefällt werden. Dort soll eine Zufahrt in eine Rundung, eine Art Wendehammer münden, die fünf Meter breite Zufahrt wird rechts und links von Parkplätzen flankiert, hieß es. Schräges Einparken soll den Eltern das Abholen künftig erleichtern. Entstehen sollen zwölf Stellplätze. Die ursprüngliche Planung hatte zwei Exemplare mehr vorgesehen. Doch diese wären offensichtlich zu schmal gewesen, hatte Eugen Eckert (CSU) in einem Antrag moniert und Recht bekommen. Günther Cermak von der SPD sah es nicht anders.

Ob die fünf Meter breite Zufahrt für das Ein- und Ausrangieren ausreicht, bezweifelte Martin Weiß (FW/AA). Michael Streit (FW/AA) erklärte in seiner Funktion als Elternbeiratsvorsitzender, dass die Neugestaltung notwendig sei, da viele Mütter und Väter ihre Kinder aufgrund der bisherigen engen Situation auf der Straße aussteigen lassen müssten. Auch würden Dauerparker die Plätze blockieren. Dem soll durch eine Parkscheibenregelung entgegengewirkt werden, diese werde kontrolliert.

Reserviert für Mitarbeiter


Für die Mitarbeiter des Kindergartens werden vier Parkplätze reserviert. Herbert Appl (CSU) meinte, die Flächen sollten nur für die Eltern sein. Dem widersprach Bürgermeister Neuß. Man einigte sich schließlich einstimmig auf den Vorschlag, den Stadtbaumeisterin Margit Ebner vorgestellt hatte, allerdings nicht mit besagten zwölf Parkplätzen.

Aus dem Auerbacher StadtratReine Formsache war die Bestätigung der Kommandanten der Gunzendorfer Feuerwehr, Markus Siegler und Andreas Gradl.

Das Kletterfestival 2012 ist abgerechnet. Die Gemeinden bleiben auf einem Defizit von 1672 Euro sitzen. Auerbach hatte hier mit einer Bürgschaft von 2500 Euro bereits vorgesorgt. Zunächst sei man von einem Defizit von 4586 Euro ausgegangen. "Wir hätten uns viele Diskussionen sparen können, wenn wir einfach abgewartet hätten", sagte Bürgermeister Joachim Neuß.

Erfreuliche Nachricht aus München: Die Stadt Auerbach erhält aus dem kommunalen Investitionsprogramm 382 000 Euro Zuschuss für die Rathaussanierung. Diese muss 2018 abgeschlossen sein, das Geld bis 2019 abgerufen. (swt)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.