Handball Landesliga Männer
"Verrückt, wer nicht von einem gewonnenen Punkt spricht"

In einem Spiel mit Höhen und Tiefen sowie einer überaus spannenden Schlussphase erkämpften sich die Handballer des SV 08 Auerbach bei der klar favorisierten HSG Lauf Heroldsberg ein leistungsgerechtes 22:22-Unentschieden und hätten mit ein wenig mehr Glück sogar den Sieg davontragen können.

Dennoch herrschte übereinstimmend Zufriedenheit über einen auswärts gewonnenen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 10:4 Punkten belegen die Oberpfälzer nun wieder Platz drei in der Landesliga. "Nach zwei Minuten der Enttäuschung und des Ärgers über das Auslassen einer solchen Chance holt einen dann doch schnell wieder die Realität ein, und man erkennt, was die Jungs gerade geleistet haben." Mit diesen Worten beschrieb Matthias Schnödt seine Gefühlslage im Moment des endgültigen Endes der Partie. Gerade eben war seinem Team zeitgleich mit dem Schlusspfiff einen Strafwurf zugesprochen worden und hatte so, beim Stande von 22:22, die kaum noch erwartete Chance, das Spiel doch noch zu drehen.

Doch das wäre vermutlich des Guten ein wenig zu viel gewesen, weshalb es zwar schade war, dass Thomas Bauer das Tor nicht erzielte, dennoch aber alle Auerbacher von einem gewonnenen Punkt sprachen. Diese Meinung teilte fast die Mehrheit der Zuschauer, was daran lag, dass von den knapp 200 Zuschauern im Sportpark Haberloh etwas mehr als die Hälfte aus Auerbach kam.

"In den letzten zehn Minuten haben wir endlich gespielt, was wir uns von vorneherein vorgenommen hatten" erklärte Matthias Schnödt die Aufholjagd der Bergstädter. "Wenn man zudem auswärts bei einem solch starken Gegner einen Punkt holt, dann ist jeder verrückt, der nicht von einem gewonnenen Punkt spricht."

SV 08 Auerbach: Adam, Kroher, Tannenberger (3), Bauer (4/1), M. Hofmann, Bürger, Hackenberg (1), Kolb (1), Edtbauer (5/2), Eckert (2), Herold (5), A. Hofmann, Kraus, Pankraz (1).
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