Handball
SV 08 Auerbach bleibt in der Landesliga

Nachdem die Handballer des SV 08 Auerbach ihr letztes Saisonspiel gegen den TV Roßtal verloren hatten, sahen sie sich mit einigen Unsicherheiten konfrontiert. Abgerutscht auf den zehnten Tabellenplatz, bestand die Gefahr, dass die Oberpfälzer an einer Abstiegsrelegation gegen einen Vertreter der Südstaffel hätten teilnehmen müssen, um ihr Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Diese Relegation wäre nötig gewesen, weil in der Liga 29 Vereine statt der gewünschten 28 angetreten waren. Bis kurz vor dem letzten Spieltag galten daher der Zehnte im Norden und der Elfte im Süden als Teilnehmer dieser Relegation. Durch den Klassenerhalt des HSC 2000 Coburg II in der 3. Liga steigt jedoch in dieser Saison kein bayerischer Verein in die Oberliga ab, was zur Folge hat, dass diese nur zwei Teams nach unten verlassen müssen. Da gleichzeitig drei Teams in die Bayernliga aufsteigen, wäre auf diesem Wege die Sollstärke von 28 Teams erreicht, eine Abstiegsrelegation somit eigentlich unnötig.

Eine Eingliederung wegen Rückzugs eines höherklassigen Teams, wie im Falle des SV 08 Auerbach im Vorjahr, ist zwar nicht mehr möglich, es könnten sich jedoch Änderungen durch den Aufstiegs-Verzicht eines oder mehrerer Bezirksoberligameister bis zum Ende des Spieljahres (30. Juni 2017) ergeben.

Um allen Eventualitäten vorzubeugen, hat der Bayerische Handballverband (BHV) vorsorglich eine Relegation angesetzt, ob sie letztlich gespielt werden muss, ist noch offen. Inzwischen wurden zumindest die Teilnehmer bekannt gegeben. Als Vertreter der Nordstaffel träfe der TV 1861 Erlangen-Bruck II auf den Südvertreter TSV Haunstetten II. Das erste der beiden Entscheidungsspiele findet voraussichtlich am Wochenende 20./21., das Rückspiel am 25. Mai statt. In den Reihen des SV 08 Auerbach stellte sich, wenn auch verspätet, doch noch die Freude über den Klassenerhalt ein. "Wir haben es uns zwar unnötig schwer gemacht und hätten lieber am Sonntag mit unseren Fans gefeiert, sind aber froh und erleichtert, dass wir unser Ziel erreicht haben." Mit diesen Worten verabschiedete sich Trainer Matthias Schnödt in die Sommerpause.
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