Advebntskonzert in Michelfeld
Ein wahrer Schatz an Liedern

Die Michelfelder Musikanten mit ihrem Leiter (vorne) Werner Meisel erfüllten die Kirche mit herrlichen Klängen. Bild: eb

"Gott zur Ehr und den Menschen zur Freude", so kann man das Adventskonzert in der Kirche Sankt Johannes bezeichnen. Einen eindrucksvollen Beweis ihres Könnens gaben die Gesangs- und Instrumentalgruppen.

Michelfeld. Die vielen Zuhörer, die vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Johannes Lindner begrüßt wurden, der auch mit verschiedenen Texten auf die kommende Weihnachtszeit hinwies, waren mit Dank und Lob von Anfang bis Ende begeistert. Die musikalische Meditation eröffnete die Michelfelder Blasmusik unter Leitung von Werner Meisel.

Aus Mozart-Oper


Passend zum Tag hieß das Instrumentalstück "Gebet" aus der Oper Cosi fan tutte nach einer beliebten Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Besonders gefiel das Trompetensolo mit dem Titel "My secret love song" und das Solo für Flügelhorn mit dem Namen "Erinnerungen".

Die eleganten und harmonischen Passagen begegneten sich in aparter Klangsprache traditioneller Formen mit der bekannten Rhythmik unserer Zeit. Auch die Sängerinnen gaben bei ihren Liedvorträgen eine blitzsaubere Visitenkarte ab. Zum Gehör kamen allgemein anspruchsvolle Chorstücke. So erfreute der Kirchenchor unter Leitung von Brigitte Kormann mit den Liedern "Kommt mit zum Stall von Bethlehem", "Herr wir warten, dass du kommst" und "Das Fest der Liebe". Die Michelfelder Moila unter Leitung von Sonja Schwemmer erfreuten mit ihrem erstaunlichen Vortrag und den Liedern "Es ist Advent, der König naht", "Joy to the world" und "Gloria, Friede auf Erden". Besonderes Lob gilt dem Kinder- und Jugendchor unter Leitung von Rita Schatz, die sich schon weit über zwei Jahrzehnte um diese Gruppe kümmert.

Mit einer Begeisterung trugen ihre Schützlinge den Liedschatz wie "Macht euch bereit", "Im Schein der Kerzen" und "Sheiboge" vor, der teilweise für das Adventskonzert neu einstudiert wurde. Der Klang der musikalischen Instrumente in dieser Gruppe verdient ebenfalls sein Lob. Zum Einsatz kamen Gitarren, Violine und Flöten. Das Zusammenspiel war lobenswert. Pater Markus Flasinski stellte in seinen Schlussworten fest, dass Advent eine Zeit der Erwartung sei. "Die größte Geschichte der Menschheit ist die Geburt von Jesus Christus. Bei jedem Gottesdienst, den wir gemeinsam feiern, werden wir an diese Zeit erinnert".

Der Priester bedankte sich bei allen Mitwirkenden, "die diesen Abend in der Zeit vor Weihnachten wunderbar gestalteten". Daran teilgenommen hatte auch Ruhestandspfarrer Georg Braun.
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