Arbeiten in Ranna sollen in Kürze beginnen
Dreh am Bushäusl

Das Bushäuschen wird um 90 Grad zur Straßenseite hin gedreht. Der alte Betonklotz bekommt einen modernen, transparenten Nachfolger. Bild: cs

Ranna. Das künftige Aussehen der Ortseinfahrten einschließlich der Buswartezone bewegt die Bürger von Ranna. Beim Informationsabend der Stadt im Gasthaus Grenz-Zoigl ging es eng zu. Das eine oder andere Thema mehr kam dann in der rund zweistündigen Ortsversammlung auch noch zur Sprache.

Das längst geplante neue Bushäuschen musste, erläuterte Bürgermeister Joachim Neuß, wegen anderer Maßnahmen immer wieder warten. Zweimal sei die Stadt deshalb "im Fasching aufgespießt" worden. Nachdem das Straßenbauamt Amberg-Sulzbach die Ausbaupläne für den Einfahrtsbereich vorgelegt hat, mache es jetzt auch Sinn, das Projekt Bushäuschen anzupacken.

Die Abbrucharbeiten sollen bereits in den nächsten Tagen beginnen. Noch im November werde das alte Häuschen aus Beton durch eine attraktive Glaskonstruktion ersetzt, wie es sie schon in anderen Ortsteilen gibt. Ortssprecher Wolfgang Meiler wollte die Bewohner einbezogen wissen, wenn über die Ausrichtung und das Umfeld der Haltestelle entschieden wird.

Stadtbaumeisterin Margit Ebner stellte Entwürfe vor, wobei auch das Umfeld eine Aufwertung erfahren wird. Bei der Ausrichtung des Bushäuschens ist eine Drehung um 90 Grad vorgesehen, "nachdem es geheißen hat, das bisherige steht falsch", begründete Neuss. Vom Sicherheitsaspekt her sei die Drehung genau richtig. Eine Änderung des Straßenverlaufs schloss er im Blick auf die Kosten aus.

Einige Diskussionsteilnehmer befürchteten allerdings, dass wegen der Wetterseite bei stärkerem Regen die wartenden Fahrgäste etwas abbekommen. Die überwiegende Mehrheit plädierte für eine Öffnung zur Staatsstraße hin. Vor dem Häuschen wird gepflastert; Briefkasten, Bekanntmachungs- und Infotafel sowie ein Abfallkorb werden zur Verfügung stehen. Eine Pflanzinsel soll zur Auflockerung beitragen.

Aufgeworfen wurde auch die Frage nach einer Abgrenzung, um spielende Kinder zu schützen. Dazu das Stadtoberhaupt: "Im Zuge der Regelung im Einfahrtsbereich wird man im dritten Schritt mit der Bepflanzung auch eine Leitplanke vorsehen." Ein Spielplatz sollte allerdings hier nicht entstehen, um nicht zu viel in diese Anlage zu packen.

Ein Bericht über die Planungen für die drei Ortseinfahrten folgt.
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