Aus der Jahreshauptversammlung des Haus- und Grundbesitzervereins
Hans Leitgeb dankt als Vize ab

Vorsitzender Helmut Haberberger (rechts) dankte Hans Leitgeb für dessen unermüdlichen Einsatz über Jahrzehnte zum Wohl des Haus- und Grundbesitzervereins und seiner Mitglieder. Bild: cs

Eine weitere Steigerung der Mitgliederzahl strebt der Haus- und Grundbesitzerverein auch und trotz des erneuten Zuwachses an. Durch zwölf Neuzugänge kann sich der Verein auf nunmehr 257 Mitglieder stützen.

Auerbach/Nitzlbuch. Gestiegen ist auch die Zahl der Beratungen. Von 28 ausführlichen Terminen berichtete Vorsitzender Helmut Haberberger bei der Hauptversammlung im Schützenheim in Nitzlbuch. Trotz Abführens der Hälfte des Mitgliedsbeitrags an den Landesverband will man die Beitragshöhe von 15 Euro konstant halten. Haberberger verwies auf verschiedene Formulare. So lägen im Einwohnermeldeamt Verträge für Wohnraum- und Gewerbevermietung auf. Zwei Exemplare pro Jahr würden für Mitglieder kostenlos ausgegeben. Ebenso gratis seien Selbstauskunft und Abnahmeprotokolle. Neben dem Jahrbuch 2017 halte der Verein Tipps für Wohnungseigentümer, Mieter und Vermieter sowie rund um die Gartengrenze bereit.

Ziel ist Miltenberg


Weiterhin, so Haberberger, stehe Beratung im Vordergrund. Weitere Informationen wolle man Mitgliedern durch Vorträge bieten. Für den Herbst sei ein Infoabend ins Auge gefasst. Aber auch die Geselligkeit werde hochgehalten. Dazu trage der jährliche Vereinsausflug bei. Am Samstag, 24. Juni, werde Miltenberg angesteuert, mit Stadtführung und Main-Schifffahrt. Abfahrt sei um 7 Uhr am Place de Laneuveville. Mitglieder und Partner zahlen 25, Nichtmitglieder 30 Euro.

Schriftführer Arthur Schriml ließ die Aktivitäten Revue passieren. Demnach sei das Vortragsthema bei der letzten Hauptversammlung (Umlage von Modernisierungskosten) ebenso gut angekommen wie der Vereinsausflug nach Pilsen. Von einer ausgewogenen Kassenlage erfuhren die 56 stimmberechtigten Mitglieder durch Kassier Georg Büttner.

Für die Stadt, die dem Verein als Mitglied angehört, überbrachte Hauptamtsleiter Uwe Lindner Grüße. Er unterrichtete über den Stand zum Breitbandausbau. Ende April solle die schnelle Internetanbindung ans Netz gehen. Die Stadt holte mit 900 000 Euro bei einer Investitionssumme von rund 1,23 Millionen Euro den höchsten Förderbetrag aus dem Programm des Freistaates heraus. In den nächsten Wochen sei mit der Bewerbung durch die beteiligten Firmen zu rechnen.

Außer Bahnhofstraße


Vor drei Wochen sei die Telekom vorstellig geworden - "mit dem erfreulichen Ergebnis, dass bis Jahresende das gesamte Stadtgebiet eigenwirtschaftlich, das heißt ohne Kosten für Bürger, abgedeckt ist mit Ausnahme der Bahnhofstraße, für die noch Genehmigungen ausstehen". Im Laufe des Sommers und Herbstes werde, nach Abschluss der Baumaßnahme, auch hier die Bewerbung erfolgen.

"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt" - das alte Sprichwort erfuhr einmal mehr beim Vortrag des Vorsitzenden zum Thema "Privates Nachbarrecht in Bayern" seine Berechtigung. Zum Nachdenken sollte dessen Schlusswort anleiten: "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg' auch keinem andern zu." Die meisten Streitigkeiten entstünden, weil die Beteiligten die Gesetze nicht kennen, erklärte Haberberger eingangs: "Viele Grundstücksbesitzer kennen den Grenzverlauf nicht, der durch das Vermessungsamt bestimmt wird."

Leitgeb hört auf


Mit einem kleinen Präsent wurde Hans Leitgeb für seine Jahrzehnte lange Tätigkeit an vorderster Front verabschiedet. Er legt sein Amt als 2. Vorsitzender nieder. "Durch seine langjährige Erfahrung war er für uns sehr wertvoll, in vielen Situationen konnten wir auf seinen Erfahrungsschatz zurückgreifen", dankte Haberberger. Leitgeb trat 1987 in den Verein ein, wirkte zunächst als Beisitzer, ab 1994 über zwölf Jahre als Vorsitzender und ab 2006 als Stellvertreter. Sein Engagement sei auch beim Landesverband in Nürnberg bekannt gewesen. Jetzt will er Jüngeren den Platz frei machen: "Es geht nicht mehr", so Leitgeb.

Ein Nachfolger wird bei der Neuwahl 2018 gesucht. Die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft an Horst Rössl, Rudolf Renner und Herbert Kretschmer wird nachgereicht.
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