Bauabschnitts II der Kreisstraße AS 43 freigegeben
„Fluchtweg nach Franken“ fertig

Viele Scheren, ein Ziel: Die Ehrengäste um Landrat Richard Reisinger und Bürgermeister Joachim Neuß (Sechster und Siebter von links) schnitten das Trennband durch und gaben die Kreisstraße AS 43 - nach Rekordbauzeit - offiziell für den Verkehr frei. Bild: swt

In Rekordzeit sei die "autobahnähnliche Straße mit Begleitstreifen" fertiggestellt worden, so witzelte Landrat Richard Reisinger über die Fertigstellung des Bauabschnitts II der Kreisstraße AS 43. Bürgermeister Joachim Neuß setzte sogar noch einen Scherz drauf.

Hier sei ein Präzedenzfall im nördlichen Landkreis geschaffen worden, der nun anderenorts im Landkreis Begehrlichkeiten weckt. Dennoch freute sich der Landkreischef, dass die erweiterte Kreisstraße nunmehr nach kurzer Bauzeit offiziell für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Reisinger lobte neben den Behörden im Landratsamt auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Auerbach und der ausführenden Firma Rädlinger, die "schnell und effizient" gearbeitet hatte.

"Endlich Wirklichkeit"


"Feiert nur erst mal Eure Feste", habe der verantwortliche Bauleiter zu Bürgermeister Joachim Neuß im Frühjahr gesagt. Neuß erinnerte an den Tag der offenen Gartentür, den die Anwohner in Gefahr sahen, sollte die Straße im Juni eine Baustelle sein. Doch Rädlinger begann erst im Juli mit den Bauarbeiten, jetzt im November fehlt lediglich noch ein Geländer an der Einfahrt nach Ortlesbrunn. Neuß dankte dem Bauunternehmen ebenfalls und richtete seine Worte auch an den Landkreis. "Nach gefühlten 40 Jahren der Anfragen und Bitten um Erneuerung der Straße ist dies nun endlich Wirklichkeit geworden." Während des Festaktes passierten viele Fahrzeuge die Straße, so dass Neuß anhand der Praxis erklärte: "der Ausbau war dringend nötig, die Frequenz ist da." Scherzhaft fügte er noch hinzu: "Der Kreistag hat sich sehr großzügig gezeigt und uns eine Fluchttrasse nach Franken erweitert! Nein im Ernst, viele Pendler und Landwirte nutzen die Straße und auch der beiliegende Radweg wird sicherlich intensiv genutzt werden." 1,3 Kilometer lang ist die Trasse, sie wurde auf 6,50 Meter verbreitert. Der Radweg führt einen Kilometer entlang der Straße bis Gunzendorf. Dort wurde am Ortseingang gleich die Gemeindeverbindungsstraße nach Penzenreuth auf 450 Metern erneuert, ebenso 480 Meter Kanal. "So konnten in einem Bauvorhaben gleich zwei dringend notwendige Straßenbereichserneuerungen gemacht werden", so die Vertreterin des planenden Ingenieurbüro Seuß. Den kirchlichen Segen erteilten Dekan Marek Flasinski und Pfarrerin Helga von Niedner, bevor die beteiligten Behördenvertreter mit einem Bandschnitt die Kreisstraße freigaben.
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