Bayerische Olympiade sorgt bei der Gmoikirwa für Spannung und Gaudi
Landjugend hängt Stadtratten ab

Unschlagbare Bestzeiten stellte das Team der KLJB erst in der Qualifikation und dann im Finale auf. Bilder: sck (2)

Zwei Wochen lang berichteten ARD und ZDF im Wechsel live von den Olympischen Spielen in Rio. Aber selbst wer dabei täglich vor dem Bildschirm saß, kennt die Disziplinen noch nicht, in denen bei der Gmoikirwa in Welluck Champions gesucht wurden.

Welluck. Nach dem Auftakt des Fests am Samstag (wir berichteten) folgte am Sonntagmorgen der Festgottesdienst mit Pfarrer Markus Flasinski an der Dorfkapelle zur Heiligen Familie. Eine besondere Attraktion am Nachmittag war die bayerische Olympiade.

Acht Mannschaften liefen dazu ein. Die Promi-Mannschaft "Stadtratten" brachte stellvertretenden Bürgermeister Norbert Gradl sowie die Stadträte Günther Cermak, Holger Eckert, Bernd Scheller und Helmut Zerreis an den Start. Sie bekamen es zu tun mit den KLJB'lern "3 und 2", den Feuchten Ganoven I und II, den Trockenen Ganoven, den Warnwesten-Freezers, den Ewigen Strebern sowie der Schweinswürstl-Mafia.

Tolle Disziplinen


Auf sie warteten olympische Disziplinen, die es in Rio de Janeiro nicht zu sehen gab. Dazu gehörten Rundballenrollen, Baumstammsägen, Biertischumrunden, Rasenmäherwurf und Skilanglauf. In allen fünf Wettbewerben stoppten die Schiedsrichter Bernhard Lehner und Helmut Schreg im ersten Durchgang für alle Teams die Zeit. Zum Finale maßen sich beste und die zweitbeste Mannschaft, der Dritt- und der Viertplatzierte und so weiter. Schon in der Qualifikation legte das KLJB-Team mit 3:49 Minuten die Bestzeit vor. Im Platzierungsdurchgang verbesserten sich alle Mannschaften um eine ganze Minute oder noch mehr. "3 und 2", bestehend aus Miriam Budek, Eva-Maria Schübel, Thomas Eisend, Christoph Rupprecht und Tobias Striegel, lag mit 2:27 Minuten erneut ganz vorne. Das bescherte ihnen den Sieg vor den Warnwesten-Freezers und den Stadtratten. Die Preise verteilte Manfred Lindner, der Spielleiter der Olympiade.

Am Abend stand mit dem Baumaustanzen ein weiterer Publikumsmagnet auf dem Programm. Die Paare ließen sich dabei auch vom strömenden Regen nicht stören. Beim Klingeln des Weckers hatte Tina Lauber aus Welluck den Blumenstrauß, der während des Tanzens und Singens von Paar zu Paar wanderte, in den Händen. Sie bekam die Schärpe des Kirwamoidls 2016 umgelegt. Ihr Bursch Tobias Striegel besitzt jetzt eine Kuhglocke als Zeichen seiner Würde. Nach dem Ehrentanz pflückten sich die beiden Breze und Würstl vom Kirwabaum. Die Bonbons warfen sie in die Menge der Zuschauer.

Begleitet von der Band Sayonaraz, stand einem gemütlichen Abend im Zelt bei Speis und Trank, Musik und Tanz nichts mehr im Weg. Für die Bewirtung sorgten die Organisatoren aus der Dorfjugend, der KLJB und der Feuerwehr.
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