Bürgerspital
Planung geht voran

Der Auftrag für die Planungen zur Nutzungsänderung des Bürgerspitals vergab der Stadtrat an die em-Architekten aus Amberg. Inzwischen wurden die statischen Verhältnisse geprüft und ein Vorentwurf ausgearbeitet.

Im Bürgerspital können zwölf Wohnungen mit Größen von 60 bis 75 Quadratmetern untergebracht werden.

Zur genaueren Kostenermittlung sollen nun die technischen Gewerke ausgearbeitet werden. Die Planung und Projektierung der Punkte Elektro, Aufzug und Heizung/Lüftung/Sanitär sollte an die Uni-Tec-Projekt-GmbH aus Weiden vergeben werden. Mit diesem Büro ist bereits bei der Planung des Rathauses zusammengearbeitet worden, erklärte Bürgermeister Joachim Neuß den Räten.

Bewohner dürfen bleiben


Nach Ausarbeitung der Kosten und der Überarbeitung der Entwurfspläne werden diese in einer der nächsten Sitzungen dem Gremium zur Entscheidung vorgelegt.

Herbert Appl (CSU) fragte nach, warum diese Planungen zuerst beschieden werden müssen, wenn doch eine Gesamtplanung noch gar nicht vorliege. Bürgermeister Joachim Neuß erklärte, das dies eine schnellere Abarbeitung nach der vollendeten Planung möglich mache.

Nicht vor die Tür


Wie berichtet, hat der Betreiber des Caritasheimes St. Hedwig, der auch das Bürgerspital nutzt, diesen Vertrag zum 31. Dezember 2015 gekündigt. Hierzu erklärte der Rathauschef, dass die verbliebenen acht Bewohner des Spitals solange bleiben können, bis für sie Plätze im Caritasheim frei werden. "Wir setzen einen alten Menschen nicht vor die Türe."

Laut Neuß habe es "Irritationen in der Bevölkerung zu diesem Thema gegeben", die Stadt möchte diese hiermit ausräumen.

Neue BushäuschenEs gibt demnächst neue Buswartehäuschen für Ranna, Weidlwang und Pferrach. 2015 kamen bereits welche nach Gunzendorf, Nasnitz und Michelfeld, im bevorstehenden Herbst sind die genannten Ortsteile dran. Gewählt wurde das Modell MH 34 der Firma Zimmermann. Die drei Bushäuschen kosten insgesamt 28 100 Euro. In diesem Zusammenhang mahnte Günter Cermak (SPD) an, die Häuschen auch zu pflegen und das Plakatieren zu unterlassen, "weil das die Glasbauten sonst schnell schmutzig werden lässt". (swt)
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