Büsche und Bäume sind schon weg
Weiterbau der Kreisstraße AS 43 nach Gunzendorf

Die Kreisstraße AS 43 wird weiter ausgebaut, erste Schritte sind die Rodungsarbeiten am Straßenrand, so dass die eigentliche Route nun weithin sichtbar wird. Der erste Bauabschnitt zieht sich bis zur Einfahrt Steinamwasser-Ortlesbrunn. Bild: swt
 
Die Kreisstraße AS 43 wird weiter ausgebaut. Erste Schritte sind die Rodungsarbeiten am Straßenrand, so dass die eigentliche Route nun weithin sichtbar wird. Der erste Bauabschnitt zieht sich bis zur Einfahrt Steinamwasser-Ortlesbrunn. Bild: swt

Es tut sich was in Richtung Weiterbau der Kreisstraße AS 43. Sie wird heuer in Richtung Gunzendorf erneuert und ausgebaut. Ein Kahlschlag links und rechts der kurvenreichen Kreisstraße weist bereits jetzt auf die geplanten Baumaßnahmen hin. Im Jahr 2014 wurde der erste Abschnitt bis Ohrenbach fertiggestellt. Eine Begradigung, Erweiterung und der nebenher laufende Radweg erfreuten die Anwohner, die lange für einen Ausbau plädiert hatten. Jetzt wird also der nächste Abschnitt vorbereitet.

Mit Beschluss vom 2. Dezember hat sich der Stadtrat dafür entschieden, eine gemeinsame Ausschreibung für den Ausbau der AS 43 und zugleich für die Maßnahmen in Richtung Penzenreuth zu forcieren. Die Gemeindeverbindungsstraße Gunzendorf - Penzenreuth wird in einem dritten Bauabschnitt ebenfalls erweitert und saniert. Aus Richtung Pegnitz kommend ist dies bereits geschehen, jetzt fehlt noch der Teilabschnitt von Gunzendorf ausgehend bis in Höhe des Steinbruches, erklärte Bürgermeister Joachim Neuß den Räten noch einmal.

Der Auftrag für die Maßnahmen an der Kreisstraße soll nun am 14. März im Kreistag beschlossen werden. Da im März in Auerbach aber keine Stadtratssitzung stattfindet, entschloss sich das Gremium, bereits in der Februarsitzung grünes Licht für alles weitere zu geben, um keine Zeit zu verlieren. Fraktionschef Herbert Appl von der CSU bat aber darum, dem Stadtrat die Entscheidungen noch einmal vorzulegen, sollten die Kosten die Planungen um zehn Prozent überschreiten.

Bürgermeister Joachim Neuß erklärte, dieser Spielraum sei zu gering. Pragmatischer wäre eine größere Spanne, allerdings würden weitere Prüfungen die zeitlichen Spielräume erheblich einengen, zumal am 16. März in Steinamwasser die Bevölkerung in einer öffentlichen Versammlung schon über die Sache informiert werden soll. "Wenn sich am 14. März in Amberg herausstellt, die Kostenspanne ist zu hoch - so schnell können wir gar keine Sondersitzung einberufen", so der Rathauschef. Bei einer Kostenüberschreitung von 50 Prozent müsste ohnehin neu ausgeschrieben werden. Die Verwaltung wurde anschließend einstimmig ermächtigt, an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

In die andere Richtung


Weiter geht es auch in einer anderen Richtung, nämlich von Weidlwang ausgehend nach Hainbronn. Dort wird der Radweg weitergebaut. Mit den Behörden fand die Abstimmung bereits statt, die technische Freigabe erfolgte. Die Nachbarstadt Pegnitz wird in ihrer Märzsitzung des Stadtrates über den Auftrag für den Ausbau beraten, sie ist auch Auftraggeber der Gesamtmaßnahme. Wie Neuß erklärte, geschehe dies in Abstimmung mit der Stadt Auerbach. Bereits jetzt wird die Kommune auch hier den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben, um keine Zeit verstreichen zu lassen. Das Votum dazu erfolgte ebenfalls ohne Gegenstimmen.

Reine Formsache, somit ebenfalls einstimmig, waren die Bestätigungen der Feuerwehrkommandanten in Michelfeld und Nasnitz. Andreas von der Grün und sein Stellvertreter Stefan Neukam führen die Wehr der Michelfelder, in Nasnitz stehen Erich Lindner und Norbert Rupprecht an der Spitze der aktiven Kameraden.

Mit einem steuerlichen Jahresverlust von knapp 78 000 Euro schließt nach Sichtung durch den Kommunalen Prüfungsverband das städtische Wasserwerk 2014. Die Bilanzsumme beträgt 8,63 Millionen Euro. Dies nahmen die Stadträte einstimmig zur Kenntnis. Nach nur zehn Minuten war der öffentliche Teil der Sitzung am Mittwoch beendet.
Wenn sich am 14. März in Amberg herausstellt, die Kostenspanne ist zu hoch - so schnell können wir gar keine Sondersitzung einberufen.Bürgermeister Joachim Neuß
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