Christbaumaktion ermöglicht Spende an Kinderhort St. Josef
Zwei gute Taten verbunden

Hortleiterin S. Marietta Maderegger nahm die Spende aus der Hand des Vorsitzenden Hubert Pfab entgegen. Mit im Bild (von links) Jugendleiterin Katrin Himmelhuber, Lara Kirzdörfer, S. Christophera Siegl, Elias Himmelhuber und Mike Diertl. Bild: cs

Wie immer sich die 65 Kinder im Hort St. Josef entscheiden, ob nun Gartengeräte und -möbel oder eine längere gemeinsame Fahrt finanziert werden sollen: Die Mittel stehen nach einer Spendenübergabe von 555 Euro durch den Heimat- und Volkstrachtenverein bereit.

Im wahrsten Sinne des Wortes zusammengetragen wurde das Geld durch das Abholen von rund 500 Christbäumen im gesamten Stadtgebiet. Einen Euro verlangten die Trachtler für diesen Dienst. Dazu kamen einige Spenden. "Der Verein will damit ein Zeichen setzen als Anerkennung für die gute und aufopfernde Tätigkeit, die hier geleistet wird", sagte Vorsitzender Hubert Pfab beim Besuch im Kinderhort. Dabei begleiteten ihn Jugendleiterin Katrin Himmelhuber sowie Mike Diertl, Lara Kirzdörfer und Elias Himmelhuber als Abordnung der Trachtlerjugend.

Seit 1992 werden Grund- und Hauptschüler nachmittags im Haus St. Josef von den Schulschwestern betreut, in diesem Schuljahr in drei Gruppen. Hortleiterin S. Marietta Maderegger sah mit der Spende gleich zwei gute Taten verbunden: Neben der Christbaumaktion selbst würdigte sie die Tatsache, dass der Verein das Geld nicht für sich selbst vereinnahmte, sondern es dem Hort zukommen ließ. (Mehr zum Thema)

Trachtler trommeln um Nachwuchs

Auerbach. (cs) Die Vereinsrepräsentanten nahmen die Gelegenheit der Spendenübergabe wahr, für die Tradition des Trachtenwesens zu werben. Sie taten das auch mit Blick auf das 70-jährige Jubiläum des Heimat- und Volkstrachtenvereins. Seine Jugendarbeit hat wieder Früchte getragen: 33 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von vier bis 26 Jahren sind derzeit die Garanten für den Fortbestand des Vereins. Allerdings mangelt es etwas an Nachwuchs des starken Geschlechts. Jeden zweiten Freitag von 18 bis 20 Uhr ist Gelegenheit, einmal bei den Tanzproben hineinzuschnuppern. Froh ist man im Verein, dass wieder ein Trachtenschneider gefunden werden konnte, um die Vereinstracht, die sich früher an Vorbildern aus dem Gebirge orientierte, in Schuss zu halten.
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