DGB-Ortskartell, Arbeiterwohlfahrt und VdK bieten Informationen
Beizeiten das Rentenkonto klären lassen

Erst seit Mitte 2014 gibt es die Rente mit 63 oder auch die Mütterrente. Noch immer herrschen darüber Unklarheiten. Ein Trio tat sich in Auerbach zusammen, um sie abzubauen.

Wer Ansprüche auf diese Leistungen hat und warum es sich lohnt, rechtzeitig eine Kontenklärung bei der Rentenversicherung einzureichen, erklärte der Gewerkschaftssekretär der DGB-Region Oberpfalz, Peter Hofmann, im Bürgerhaus. Eingeladen hatten das DGB-Ortskartell, die Arbeiterwohlfahrt und der VdK. Einführende Worte sprachen die DGB-Ortskartellvorsitzende Sonja Hahn und die VdK-Ortsvorsitzende Heidemarie Deinlein.

Zuerst stellte Hofmann verschiedene Varianten des Ruhegelds vor. Er erwähnte die Altersrenten für langjährige und besonders langjährige Versicherte, die Rente für Frauen und für Schwerbehinderte sowie die Voll- und Teilerwerbsminderungsrente.

Seit dem 1. Juli 2014 gäbe es die Rente ab 63. Versicherte bis zum Jahrgang 1952 bekämen sie abschlagsfrei, wenn sie 45 Jahre Pflichtbeitragszeiten vorweisen. Für nachfolgende Geburtsjahrgänge liegt die Grenze pro Jahr um zwei Monate höher. Ein Versicherter, der 1958 zur Welt kam, kann erst mit 64 Jahren von dieser Rente Gebrauch machen.

Pro Kind ein Entgeltpunkt


Die sogenannte Mütter- oder Väterrente bringt bei Erziehungszeiten für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, einen zusätzlichen Entgeltpunkt. Voraussetzung sei, dass in der Rente für den zwölften Monat nach der Geburt eine Kindererziehungszeit eingetragen ist. Dazu müsse kein Antrag gestellt werden, da der Rentenversicherungsträger von sich aus tätig werde.

"Die Rente sollte möglichst drei Monate vor Eintritt beantragt werden, um zu verhindern, dass die Zahlung verspätet überwiesen wird", riet Peter Hofmann. Bei einem Umzug ins Ausland sollte ein größerer Zeitraum eingeplant werden, damit auch alle Unterlagen rechtzeitig bei der Rentenversicherung vorliegen.

Sinnvoll sei es auch, rechtzeitig eine Kontenklärung durchzuführen, um festzustellen, ob alle Beitragszeiten eingetragen sind. Manchmal fehlten beispielsweise Zeiten der Berufsausbildung im Versicherungsverlauf. Wer vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze in die Rente gehe, müsse bei einem Hinzuverdienst Höchstgrenzen einhalten, um eine Kürzung der Rente zu vermeiden. Bei der eigentlichen Altersrente fallen diese Beschränkungen weg.

Berater bietet Termine an


Bei der Veranstaltung stellte sich Wolfgang Berndt vor, der im Landkreis Amberg-Sulzbach als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd tätig ist. Er bot Terminvereinbarungen unter Wolfgang Berndt, Franz-Fischer-Straße 19, 92237 Sulzbach-Rosenberg, 09661/5 29 80 und 0151/16 64 85 86 oder dgb.as@t-online.de an.
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