Einfache Dorferneuerung Hagenohe und Renzenthal
Ideen für zwei Ortsteile gefragt

Ideen zur Dorferneuerung von Ranzenthal und Hagenohe waren bei dem Klausurtag gefragt, den Andreas Schmidt vom Amt für Ländliche Entwicklung, Landschaftsplaner Wolfgang Fetsch, Bürgermeister Joachim Neuß und Vertreter der Fraktionen im Stadtrat begleiteten. Bilder: hfz

Zu einer ganztägigen Klausurtagung fanden sich rund 50 Bürger aus den Ortsteilen Hagenohe und Ranzenthal im Saal des Gasthauses Speckner zusammen. Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung die Stadt Auerbach als Auftakt für die einfache Dorferneuerung Hagenohe/Ranzenthal.

Gemeinsam mit Andreas Schmidt vom Amt für ländliche Entwicklung, dem Landschaftsplaner Wolfgang Fetsch und Vertretern der Fraktionen im Stadtrat wurden die aktuelle Situation in beiden Ortsteilen erörtert und Ideen für die Entwicklung der Ortschaften gefunden.

Begonnen hat der Klausurtag mit einem jeweils anderthalbstündigen Rundgang in Ranzenthal und Hagenohe, bei dem spezifische Aufgabenstellungen direkt vor Ort besichtigt wurden. Nach dem Mittagessen wurden die Eindrücke und Ideen im Speckner-Saal gesammelt und als Planungsgrundlage strukturiert.

In beiden Ortsteilen wurde offensichtlich, dass die Dorfmitte, in Form eines Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität, das zentrale Anliegen ist. Während in Ranzenthal an dieser Stelle zudem das Feuerwehrhaus einen hohen Sanierungsbedarf zeigt, wird in Hagenohe die Ortsmitte von einem maroden Privatanwesen geprägt, das bereits seit Jahrzehnten unbewohnt ist.

Ein Konzept


Das Ergebnis des Klausurtages wird jetzt durch Landschaftsarchitekt Wolfgang Fetsch in ein Konzept münden, das wiederum mit den Bürgern diskutiert wird und letztendlich noch in diesem Jahr Planungsreife erlangen soll, betonen die Verantwortlichen.

Das Amt für ländliche Entwicklung stellt für dieses Projekt Fördermittel in Höhe von rund 300 000 Euro zur Verfügung, bei einer Zuschussquote von rund 50 Prozent. Der Förderbetrag kann sich jedoch durch Sonderprojekte noch deutlich erhöhen, hieß es weiter. Vorteil der einfachen Dorferneuerung ist insbesondere, dass auch Privatmaßnahmen mit bis zu 30 Prozent gefördert werden können.

Allen Eigentümern steht hierfür eine kostenfreie Beratung von fünf Stunden zur Verfügung, um mögliche Vorhaben grundlegend zu sondieren.
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