Feuerwehr Auerbach stellt einen Ford-Kuga als Kommandowagen in Dienst
Schnell dort sein, wo’s brennt

Ausgestattet mit Sondersignalen und Funk, dient der Ford Kuga der Feuerwehr Auerbach als Kommandowagen. Dekan Markus Flasinski besprengte das Fahrzeug bei der offiziellen Übergabe mit Weihwasser. Bilder: cs (2)

Ein Stück Sicherheit mehr für die Bevölkerung und einen Fortschritt für die Stützpunktfeuerwehr Auerbach bedeutet der neue Kommandowagen, den sie am Sonntag bei ihrem Wachfest offiziell in Dienst stellte. Möglich machte das ein Sponsor.

"Dieses Ereignis geht sicherlich in die Geschichtsbücher unserer Feuerwehr ein", sagte Kommandant Sven Zocher vor den vielen Gästen, unter ihnen Sponsor Gökhan Altincik und seine Familie. Der Firma Ambulante Intensivpflege Bayern (AIB) galten viele Dankesworte.

Feuerwehreinsätze sind oft ein Wettlauf mit der Zeit. Umso wichtiger sei es für ihren Leiter, schnell vor Ort zu sein, um die Lage zu erkunden. Aus der Standardausgabe eines Ford-Kuga-Allrad wurde ein Kommandowagen, ausgestattet mit Sondersignalen und Kommunikationsmitteln. Auch ein Rettungsrucksack mit Sauerstoff und ein Defibrillator sind an Bord.

Eingebaut, verkabelt und getestet wurde das Fahrzeug durch den KfZ-Betrieb Meyerhofer in Saal an der Donau. Der heimische Kfz-Service Lauß stellte die abnehmbare Anhängerkupplung bereit. Mit einer Sonderedition der Auerbacher Feuerwehr-Uhr sowie einer Torte mit dem Bild des Fahrzeugs dankten Vorsitzender Thomas Kormann und Kommandant Sven Zocher.

Den Segen Gottes für das Fahrzeug und alle Feuerwehrler der Stadt erbat Dekan Markus Flasinski bei der Weihe. Rot stehe in der liturgischen Sprache für Liebe, Blut und Mysterium, in erster Linie aber für Hingabe. Als Talisman überreichte er einen Christopherus an den Vorsitzenden.

Bürgermeister Joachim Neuss sieht in diesem Fahrzeug einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Obwohl die Firma AIB, Marktführer in der Intensivpflege innerhalb Bayerns, in Saal an der Donau ansässig sei, schlage das Herz von Gökhan Altincik noch stark für seine Heimat Auerbach. Seine Eltern kamen Anfang der 70er-Jahre aus der Türkei und ließen sich in der Bergstadt nieder. Die Firmengründung erfolgte vor acht Jahren.

"Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, schwerkranken Menschen ein Leben zu Hause zu ermöglichen", erklärte Christina Altincik. Dieses Fahrzeug solle der Feuerwehr helfen, an die sie als weiteren Talisman einen Eisbären übergab. Auf den Hinweis, dass die Feuerwehr Michelfeld dringend einen Mannschaftswagen brauche, reagierte der umtriebige Unternehmer mit der Aussage: "Das werden wir auch noch hinkriegen."

Keine Mühe scheute die Wehr, um die Jüngsten beim Wachfest gut zu unterhalten. Natürlich auch in der Hoffnung, dass sich der eine oder andere für den Dienst interessiert.
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