Feuerwehr Gunzendorf vertfügt seit Dezember über ein fest eingebautes und drei mobile Geräte
Digitalfunk kann kommen

Nach den Wahlen versammelten sich (von links) Feuerwehrbeauftragter Josef Lehner, Bürgermeister Joachim Neuß, Kommandant Markus Siegler, Kreisbrandmeister Hans Sperber, der neue Vize Andreas Gradl, Vorsitzender Hubert Götz und der neue Vertrauensmann Christoph Rupprecht. BIld: sck

Mit einem fest im Auto eingebauten Funkgerät und drei mobilen Einheiten ist die Feuerwehr Gunzendorf für den Einstieg ins Digitalzeitalter vorbereitet. Für den Bürgermeister bleibt jetzt noch ein Wunsch offen.

Steinamwasser. Zur Mitgliederversammlung fanden sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gunzendorf im Gasthof Götz beim Mittler in Steinamwasser ein. Bürgermeister Joachim Neuß leitete mit Kreisbrandmeister Hans Sperber und dem Feuerwehrbeauftragten der Stadt, Josef Lehner, die Neuwahl der Kommandanten.

Vertrauensleute gefunden


Einstimmig bestätigten die Aktiven Markus Siegler an ihrer Spitze. Er bekommt einen neuen Stellvertreter: Andreas Gradl übernimmt diese Funktion. Zu Vertrauensleuten wurden Christoph Rupprecht und Daniel Siegler nachgewählt.

Bürgermeister Neuß gab einen Überblick über die Gesamtstärke und die Ausrüstung der Feuerwehren im Stadtgebiet. Unter 724 Mitgliedern leisten 353 Dienst am Nächsten. 57 sind Jugendliche. Hinzu kommen 159 passive und 155 fördernde Mitglieder. Die Umstellung auf den Digitalfunk kostete der Stadt 47 243 Euro. Für den Unterhalt der Gebäude gab sie 13 713 Euro aus und für die Fahrzeuge 29 124 Euro.

Rund eine halbe Million


Das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Feuerwehr Auerbach schlägt mit 430 000 Euro zu Buche. Dazu gibt es einen Zuschuss von 162 000 Euro. Mit Digitalfunk, Stromerzeugern für vier Ortswehren, einem Tragkraftspritzenfahrzeug TS 8/8 und Ausrüstungsgegenständen wachsen die Investitionen auf eine runde halbe Million an.

Gerne auch Kameradinnen


Für den Feuerwehrverein Gunzendorf meldete der Vorsitzende Hubert Götz eine Stärke von 77. Sie setzen sich aus 48 Aktiven, 20 passiven und neun fördernde Mitgliedern zusammen. Bürgermeister Joachim Neuß kommentierte mit dem Wunsch, er hätte "gerne auch Feuerwehrkameradinnen in Gunzendorf begrüßt".

Vier offizielle Anlässe - Florianstag in Michelfeld, Fronleichnam, Patrozinium und Volkstrauertag - nahmen die Mitglieder wahr. Überdies besuchten sie die Jubiläen der Kollegen in Büchenbach und Illschwang. Die Maiwanderung, das Pelzerfest, die Fahrt zum Herbstfest in Friedenfels sowie die Weihnachtsfeier komplettierten das Jahr.

Heuer gab es - wieder zusammen mit den Flembach-Kickers, der katholischen Landjugend und dem Kriegerverein - einen rauschenden Faschingsball. Die Maiwanderung, das Pelzerfest, die Fahrt zum Herbstfest in Friedenfels sowie die Weihnachtsfeier der Vereine stehen auch dieses Jahr wieder auf dem Programm. Dazu kommt noch der Tagesausflug zum Rennsteig, den heuer der Obst- und Gartenbauverein Gunzendorf zusammengestellt hat.

Über die aktive Wehr mit ihren Materialbeschaffungen, den Übungen und den Einsätzen berichtete Kommandant Markus Siegler. Die Ausrüstung für die beiden Neuzugänge schaffte die Feuerwehr selbst an. Vorbereitet für die Umstellung auf den Digitalfunk ist die Wehr seit Dezember. Im Feuerwehrauto gibt es ein fest eingebautes sowie drei tragbare Geräte mit Ladestationen.

Eine Ölspur beseitigt


Alarmierungen im vergangenen Jahr betrafen eine Ölspur, die ein Auto zwischen Ohrenbach und Ligenz verursacht hatte. Dazu kam die Sicherheitswache beim Sommernachtsfest in Steinamwasser und die Verkehrsabsicherung für die Fußwallfahrer nach Gößweinstein.
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