Frauenfrühstück in der Pfarrei Michelfeld erfährt die einhundertste Auflage
Männer bleiben ausgeschlossen

Im Auftrag des Pfarrgemeinderates würdigte Emmi Dietl (links) den Einsatz der beiden Frauen. Geehrt wurden beide auch von Pfarrer Georg Braun (Zweiter von links) durch die Überreichung einer Rose und eines Gutscheines von der Pfarrei. Bild:eb

Das Frauenfrühstück der Katholischen Pfarrgemeinde Michelfeld ist bereits zur Institution geworden. Nun wurde die einhundertste Auflage gefeiert. Initiator dieser Gemeinschaft, 2007 ins Leben gerufen, war Pater Paul Mietki.

Michelfeld. Der Priester liebte die Geselligkeit, und so war es sein Wunsch, dass Leben ins Pfarrhaus einkehrt. Er vertrat die Meinung, dass die Pfarrei nicht nur aus Kirche und Gottesdienst besteht, sondern auch im Zusammenfinden aller Altersgruppen. In diesem Falle waren es die Frauen, die sich in dieser Gemeinschaft wohl fühlten. Schon zur ersten Zusammenkunft kamen rund 40 Interessentinnen.

Eine Schutzengelkerze


Der aktuellen Feier ging ein Gottesdienst voraus, bei dem auch Pater Paul eingeschlossen war, der am 26. Mai 2010 in der Marienkirche in Krakau plötzlich und unerwartet verstorben war. Gedacht wurde zudem der Verstorbenen, die sich immer am Frauenfrühstück beteiligten. Zelebriert hatte den Gottesdienst zum Jubiläum Ruhestandspfarrer Georg Braun, der dem Frauenkreis eine gesegnete Schutzengelkerze überreichte. Verschönert wurde die heilige Messe durch den Kirchenchor unter der Leitung von Brigitte Kormann. Die Orgelbegleitung übernahm Josef Schaller.

Bei der anschließenden Feier im Pfarrhaus war die Begegnungsstätte komplett voll. Beim Rückblick wurde festgestellt, dass auch die Nachfolger von Pater Paul wie Pfarrer Kurian, die Patres Dominik Sobolewski, Frank Schwelger und Pfarrer Epiphani Interesse am Frauenfrühstück zeigten. Zur Zeit sind es die Patres Markus Flasinski und Peter Starmach, die sich ebenfalls gerne am Treffen beteiligen

Derzeit versammeln sich an die 30 Frauen einmal im Monat. Oft kann man auch neue Gesichter sehen. Sie genießen den Kontakt, die entspannte Atmosphäre und freuen sich über die gute Bedienung beim Essen und Trinken. Aber nicht nur der leibliche Genuss steht im Vordergrund. Eigene Feiern gibt es zu Ostern, Weihnachten und an Geburtstagen. Auch lustige Einlagen tragen zur aufgeheiterten Stimmung bei, besonders beim Fasching .

Eine extra Ehrung


Beim Frauenfrühstück bleibt die Männerwelt ausgeschlossen. "Hier haben nur wir das Sagen", stellen die Frauen fest. Am einhundertsten Treffen wurde all denen gedankt, die ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten in dieser Begegnung einbrachten. Eine extra Ehrung gab es für zwei helfende Frauen: So hat Christine Hofmann viele Ausflugsfahrten organisiert, was mit enormer Vorarbeit verbunden war. Durch sie durften die Mitreisenden andere Städte und Orte kennenlernen. Es sind Erinnerungen, von denen man heute noch gerne erzählt.

Ihrer Leistungen gewürdigt wurde auch Elisabeth Lindner. Sie ist für das leibliche Wohl der Besucherinnen zuständig. Unter ihren Vorgaben wurde gar eine kleine Küche installiert, Geschirr und Bestecke angeschafft.
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