Hauptversammlung der Feuerwehr Ranna
Das Miteinander stimmt hier

Für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst konnten Gottfried Winter, (40 Jahre, Mitte), Markus Weih (30 Jahre, Vierter von links) und Johannes Meiler (20 Jahre, Dritter von links), die Auszeichnung entgegennehmen. Mit im Bild Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandmeister Hans Sperber, die Bürgermeister Joachim Neuß und Herbert Lehner, Feuerwehrbeauftragter Josef Lehner, Kommandant Stefan Egerer, Vorsitzender Hubert Bachmann und der bisherige Jugendwart Sascha Kugler. Bild: cs

Ranna. Dank der guten Jugendarbeit muss der Feuerwehr Ranna vor der Zukunft nicht bange sein. "Es ist sein Verdienst", schrieb Kommandant Stefan Egerer dem bisherigen Jugendwart Sascha Kugler den Erfolg zu. Er gab aus beruflichen Gründen zum Bedauern der Führungskräfte sein Amt ab. Jan Albersdörfer und Jan Löschner führen Kuglers Arbeit nun fort. Ein einsatzreiches Jahr hat die Wehr hinter sich gebracht. Bilanz darüber zogen bei der Hauptversammlung Vorsitzender Hubert Bachmann und Kommandant Egerer.

Für die Mitmenschen


Ohne die stete Bereitschaft der Mitglieder zur Teilnahme an den Übungen und zum Ausrücken bei Ernstfällen wäre das nicht zu stemmen, brachte Bürgermeister Joachim Neuß in seinem Blick auf das Feuerwehrwesen in Erinnerung. Für ihn und Kreisbrandrat Fredi Weiß war es die zweite Feuerwehrversammlung an diesem Abend. "754 Menschen in den acht Wehren im gesamten Stadtgebiet stellen sich in den Dienst für die Mitmenschen. Nötig dafür ist die entsprechende Ausrüstung einschließlich Fuhrpark." Neuß sprach von einem beeindruckenden Durchschnittsalter der Fahrzeuge von 13,5 Jahren, nur wenige Wehren würden einem so positiven Vergleich standhalten können.

Fredi Weiß hielt 2015 für ein erfolgreiches Jahr. Um dies so umzusetzen sah er das Miteinander der Kommandanten als eine der wichtigsten Voraussetzungen. "Denn die Rahmenbedingungen werden immer schlechter. Diese Arbeit zu stemmen ist nur durch Zusammenhalt möglich." Laut Weiß gebe es keine Alternative zu diesem Ehrenamt, was er auch mit Zahlen unterlegte. Auf den Landkreis Amberg-Sulzbach würden nach dem derzeitigen Stand von 4800 Aktiven Personalkosten in Höhe von 36 Millionen Euro für eine Berufswehr zukommen.

"Gute Zahlen"


Kreisbrandmeister Hans Sperber zeigte sich beeindruckt von den Berichten. "Es sind gute Zahlen, auch was die Stadt leistet". Doch was wäre trotz Ausbildung und Gerätschaften das ganze ohne Personal. Umso größer sei die Freude, wenn es gelte Feuerwehrkameraden zu ehren, die dieses Ehrenamt über einen langen Zeitraum ausüben. Zusammen mit Bürgermeister, Kreisbrandrat, Kommandanten und Vorsitzenden überreichte Sperber das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern für 40 Jahre aktive Dienstzeit, davon 27 Jahre als Vereinskassier, an Gottfried Winter. Ein Gutschein für eine Woche Aufenthalt mit Partnerin im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain ist Dank und Anerkennung für diesen freiwilligen und ehrenamtlichen Dienst.

Für 30 Jahre wurde Markus Weih, für 20 Jahre Johannes Meiler geehrt. Bei den "alten Hasen" warb Kommandant Egerer um weiterhin hilfreiche Unterstützung der Wehr. Verabschiedet als Vereinswirt und gute Seele rund um das Feuerwehrhaus wurden mit einem Präsent Charly Wichtrei und seine Gattin Mathilde gewürdigt. Die Jugend überraschte ihren bisherigen Jugendwart Sascha Kugler mit einem Miniatur-Löschfahrzeug.

Den Dienst in der Feuerwehr stellte 2. Bürgermeister Herbert Lehner in seinen Grußworten heraus. Mit dem Spruch "Allzeit bereit und ohne zu fragen, selbst wenn es gilt, das Leben zu wagen", werde ihre Arbeit treffend beschrieben. Überzeugt hat ihn der imponierende Vortrag der Verantwortlichen über das vergangene Jahr, aber auch das, was geleistet wurde: von Hilfe in Not über Sicherheitsdienst bis hin zur Ölspurbeseitigung. Für die Jugendarbeit wünschte er auch künftig viel Erfolg.
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