Hauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Auerbach
Solidargemeinschaft wächst

Für seine treue Mitgliedschaft nahm bei der Feier des VdK-Ortsverbandes Hans Vogl Ehrennadel und Urkunde entgegen. Den verhinderten Mitgliedern Baptist Kipfer, Hans Meyer und Karl-Heinz Merkl wird die Auszeichnung nachgereicht. Im Bild (von links) Kreisgeschäftsführer Gerhard Spies, Hans Vogl, Vorsitzende Heidi Deinlein und 2. Bürgermeister Herbert Lehner. Bild: cs

Viele Mitglieder führte die Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverbandes am ersten Adventssonntag im Nitzlbucher Schützenheim zusammen. Sie stellte auch den festlichen Rahmen bei der Ehrung für langjährige Treue zum Verband.

/Nitzlbuch. Große Anerkennung für den rührigen Ortsverband ("es ist viel los hier") gab es in den Grußworten der Ehrengäste, die sich mit den Mitgliedern auf das kommende Fest einstimmen ließen. Gerhard Spies, Kreisgeschäftsführer des VdK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, war erstaunt über den Mitgliederzuwachs in einem doch noch kleineren Ortsverband. Bereits im September wurde mit dem Beitritt von Jürgen Rupprecht die Zahl 500 erreicht, der aktuelle Stand liegt bei 518. "Eine enorme Zahl", zeigte sich auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Johann Ludwig beeindruckt.

Spies sah in dem Zuwachs eine Bestätigung, dass sich die Mitglieder hier wohlfühlen und dankte der Vorsitzenden Heidi Deinlein, auch namens des Landesverbandes. Sie und ihre Mannschaft leiste eine tolle Arbeit. Ein Dankeschön ging auch an die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler bei der Aktion "Helft Wunden heilen". Nahezu verdoppelt gegenüber dem Vorjahr, wurde in Auerbach "ein Superergebnis" eingefahren. Die Spenden, ein Teil davon bleibt im Ortsverband, gehen an gemeinnützige Einrichtungen. Damit könnte in den verschiedenen Projekten auch das Selbstvertrauen der Menschen aufgebaut werden.

"Ehrenamtliche Mitarbeiter sind das Salz eines jeden Verbandes, sie schenken den Mitgliedern Zeit und Nähe, was heute oft nicht mehr möglich ist". Auch 2. Bürgermeister Herbert Lehner zog den Hut vor der Arbeit von Heidi Deinlein. "Alle Achtung, was sie in der kurzen Zeit seit ihrer Vereinsführung aus dem Ortsverband gemacht hat." Angesichts der veröffentlichen Zahlen im Hinblick auf die künftigen durchschnittlichen Renten forderte er den VdK zu einem starken Engagement im Kampf für soziale Gerechtigkeit auf. "Altersarmut in einem der reichsten Länder der Welt ist ein Skandal."

Gedämpfte Erwartungen zeichneten sich in den Worten von Johann Ludwig ab, der die Grüße des Kreisvorsitzenden überbrachte. Seine Befürchtung ist, dass mit Blick auf den bevorstehenden Wahlkampf und die Stimmen der älteren Menschen nur Staub durch die Politik aufgewirbelt werde. "Es wird wohl nicht viel dabei heraus kommen".

Heidi Deinlein ließ kurz die Arbeit im Ortsverband Revue passieren. Dass nun wieder eine Rechtsberatung durch Antje Baltruschat-Berger in Auerbach möglich ist, sei Kreisgeschäftsführer Gerhard Spies zu verdanken. Mit der Aktion "Weg mit den Barrieren" habe man Aufmerksamkeit wecken und Hindernisse aufspüren können. In vielen Gemeinden sei mit dieser deutschlandweiten VdK-Initiative schon manches besser geworden. "Der VdK als starker Partner hat vieles anschieben können", deshalb werde man auch im Bundestagswahlkampf mit der Forderung für mehr gerechte Verteilung eintreten, damit die soziale Spaltung gestoppt wird.
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