Herbstsitzung des Auerbacher Dekanatsrats mit Bilanz und Ausblick
Dekanat feiert 2018 Jubiläum

"Ein Festival der Schöpfung" plant das Dekanat Auerbach zur Feier seines 200-jährigen Bestehens 2018. Mit den Planungen beschäftigte sich der Dekanatsrat in seiner jüngsten Sitzung, in der sich der Runde zwei neue Gesichter hinzu gesellten.

Turnusgemäß kamen die Mitglieder des Dekanatsrats zur Herbstsitzung in Auerbach zusammen. Dabei stellten sich zwei neue Mitglieder vor. Zugleich zog das Gremium eine Zwischenbilanz nach der ersten Hälfte seiner vierjährigen Amtszeit. Die neue Seelsorgeleiterin der Regens-Wagner-Stiftung in Michelfeld heißt Silke Vollath. Die 27-Jährige aus Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth ist gelernte Bankkauffrau. Sie studierte dann in Eichstätt Religionspädagogik und unterrichtete zwei Jahre im Kirchendienst. Jetzt trat sie ihre neue Stelle in Michelfeld an.

Vor 33 Jahren wurde Martin Ogiermann in Erlangen geboren. Er arbeitete selbstständig als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, bevor er sich ebenfalls für ein Studium der Religionspädagogik in Eichstätt entschied. Er blickt auf zwei Jahre als Gemeindeassistent im Pfarreienverbund Eckenhaid, Stöckach-Forth und Weißenohe zurück. Sein neuer Wirkungskreis ist nun der Seelsorgebereich Pottenstein.

Für den Dekanatsrat ist inzwischen die Hälfte seiner vierjährigen Amtsperiode vergangen. So zog er Bilanz und überlegte, was sich ändern sollte, könnte und müsste. Der Dekanatsratsvorsitzende Herbert Appl nannte den "Dialogprozess" in der katholischen Kirche, der wichtige Ereignisse gebracht habe. Beim ersten Dekanatstag in Auerbach formulierten 80 Teilnehmer in Arbeitsgruppen ihre Vorstellungen von Kirche heute. Die gesammelten Ergebnisse dienen den Pfarrgemeinderäten als Impulse für ihre Arbeit. Zufrieden äußerte sich Appl weiter über die Aktivitäten in den Pfarreien.

Schöpfung achten


Die nahe Zukunft steht im Zeichen von 200 Jahren Dekanat Auerbach. Zu diesem Jubiläum im Jahr 2018 arbeitet der Dekanatsrat, auch mit Beteiligung evangelischer und kommunaler Kindergärten, an dem Projekt "Ein Festival der Schöpfung". Dabei soll es um den christlichen Aspekt der Verantwortung für die Schöpfung gehen. Eine positive Bilanz zog auch Pater Markus Flasinski CR für die Zeit seit seiner Einführung als Dekan am 1. Dezember 2015. Als Beispiele gelungener Veranstaltungen nannte er das Ministranten-Fußballturnier, die Gebetsstaffel um geistliche Berufungen, die Teilnahme am Katholikentag in Leipzig und zuletzt die Wallfahrt nach Altötting. Er sah darin den Beleg für einen regen und aktionsfähigen Dekanatsrat.

Anerkennung zollte er der Caritasreferentin Eva-Maria Meyer wie auch den weiteren Frauen und Männern, die anderen christlich helfen: "Diese Menschen sind in ihrem Mühen und Bemühen aus dem Glauben ein Geschenk für mich."

Bedauert habe er den Ausfall der ökumenischen Wallfahrt. Sie werde im nächsten Jahr wieder stattfinden, versicherte Flasinski. Einen Schritt nach vorne in der Weitergabe des Glaubens erhoffte er sich von der neu startenden Ausbildung von Leitern für Wort-Gottes-Feiern.
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