Hochamt für die St.-Magdalenen-Kapelle
Nach Sanierung wieder Gotteshaus

Ranna. In einem feierlichen Hochamt wurde die St.-Magdalenen-Kapelle nach der abschließenden Innensanierung des Gebäudes wieder ihrer Bestimmung übergeben - der sakralen Nutzung als Gotteshaus. Den Gottesdienst zelebrierte Dekan Pater Markus Flasinski. Zehn Ministranten dienten am Altar.

Festlicher Orgelklang begleitete den Einzug durch das Portal der Kapelle. Dekan Flasinski erläuterte eingangs die besondere Zeremonie dieser erneuten Übergabe der Kapelle an die kirchliche Nutzung zur Feier der Eucharistie, zum Empfang der Sakramente und zum stillen Gebet, war sie doch zur Sanierung weitestgehend von der Innenausstattung geräumt worden. So entzündete der Mesner die Osterkerze und nach einem Segensgebet besprengte Flasinski den Sakralraum mit Weihwasser.

Nach der Opferung wurden Altar und Gaben mit Weihrauch beräuchert und nach der Wandlung zum Zeichen der Gegenwart Jesu im Altarssakrament das Ewige Licht entzündet. Bereits eingangs hatte der Dekan allen Beteiligten, den beauftragten Firmen, dem Förderverein Freunde der St. Magdalenenkirche und den freiwilligen Helfern seinen Dank ausgesprochen.

Nach dem Segen erinnerte er an die Initiative seines Ordensbruders Pater Dominik Sobolewski zur Sanierung der Magdalenenkapelle. Dem während der Arbeiten ständig zur Verfügung stehenden Mesner Wolfgang Meiler überreichte er als Anerkennung ein Bild von der Begegnung der Schutzheiligen der Kapelle mit dem Auferstandenen.

Grußworte sprachen Kirchenpfleger Wilhelm Schelz mit der Darstellung der finanziellen Seite der Renovierung, Auerbachs Bürgermeister Joachim Neuß mit voller Anerkennung über die erbrachten Leistungen und Raimund Karl vom Amt für Denkmalpflege. "Nach zehn Jahren ist aus der Baustelle wieder ein Gotteshaus geworden", begann er seinen Überblick über die Gesamtsanierung, die 2005 mit den Untersuchungen am einsturzgefährdeten Dachstuhl begonnen hatte.
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