Hubert Pesch und Franz Zeiher feiern hohe Geburtstage
Die doppelten Neunziger

Die Jubilare Hubert Pesch (links) und Franz Zeiher zusammen mit Bürgermeister Joachim Neuss und Pflegedienstleiterin Martina Deinzer. Bild: cs

Auerbach/Ranna. Gleich zwei Neunziger durfte man in der letzten Woche im Seniorenheim Rosenau "Pflegezentrum An der Magdalenenkapelle" in Ranna hochleben lassen. Lediglich mit einem Tag Unterschied erblickten die beiden Bewohner Hubert Pesch und Franz Zeiher vor 90 Jahren das Licht der Welt.Pesch als der Ältere am 22. Januar im Rheinland, Zeiher als der Jüngere am 23. Januar in Nürnberg. Jetzt verbringen beide ihren Lebensabend im Seniorenheim Ranna.

Schon 1950 verschlug es den gelernten Dreher Hubert Pesch wegen der damaligen Verpflichtung zum Bergbau vom Rheinland nach Pegnitz, um in der Eisensteinzeche "Kleiner Johannes" die Arbeit aufzunehmen. 1952 verschüttet und dabei schwerverletzt, musste er als Bergmann aufgeben. Knapp 25 Jahre folgten dann in der KSB Pegnitz als Monteur und "Mädchen für alles", wie der Jubilar mit Humor erzählt.

Oft im Ausland


Seine Einsätze führten ihn oft ins Ausland. Seine Gattin Frieda stammt ebenfalls aus dem Rheinland und lebt jetzt im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Hedwig in Auerbach. Aus der Ehe ging Tochter Hannelore hervor, auch zwei Enkel und vier Urenkel gratulierten zum hohen Wiegenfest. Für Franz Zeiher sollte wegen kurzzeitiger Räumung der von ihm in Nürnberg genutzten Einrichtung im April vergangenen Jahres das "Pflegezentrum An der Magdalenenkapelle" eigentlich nur eine vorübergehende Bleibe sein. Er hat sofort die gute Auerbacher Luft genossen, aus den vorgesehenen vier Wochen sind inzwischen nahezu 10 Monate geworden. Vielleicht liegt es auch mit an seinen Wurzeln, die mütterlicherseits in Auerbach liegen, dass sich Franz Zeiher im Ortsteil Ranna schnell heimisch fühlte. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Zimmerei- und Bautechniker war er häufig auch beim Bau von Autobahnen gefordert. Vor 37 Jahren verstarb seine Ehefrau, der Sohn wohnt in Forchheim, die Tochter in Nürnberg.

Mit ihnen gratulierten zehn Enkel. Bürgermeister Joachim Neuß überbrachte die Glückwünsche der Stadt mit einem Wellnesskörbchen. Auch im Auftrag von Landrat Richard Reisinger gratulierte er und überreichte die Landkreismedaille in Bronze.
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