Junge Feuerwehrleute finden beim Aufräumen in der Natur auch Spielgeldschein
100-Dollar-Traum platzt schnell

Michelfeld. Die Feuerwehr Michelfeld bemüht sich, wie die Verantwortlichen betonen, um eine gute Ausbildung ihres Nachwuchses. Dabei spielt auch der Umweltschutz eine Rolle. Am Wochenende machten sich die angehenden Floriansjünger auf, die nähere Umgebung von Müll und Unrat zu befreien. Neun Jugendliche beteiligten sich an der Aktion.

Begangen wurde der Fußweg von Michelfeld nach Auerbach und der landwirtschaftliche Weg, der zur Saaß führt. In Michelfeld nahmen sich die Helfer die Straße zum B-Sportplatz vor. Dann ging es ein Stück weiter zum Bahnhof Michelfeld und hinein zum Veldensteiner Forst, wo der Wanderweg seinen Anfang nimmt.

Drei volle Stunden trugen die jungen Leute Abfall zusammen. Da häuften sich Altmetall, Töpfe, Radkappen, ein Baustellenschild und immer wieder Plastikflaschen. Es war eine Drecksarbeit. Einmal schien sie sich richtig zu lohnen, fanden sie doch einen 100-Dollar-Schein in einwandfreiem Zustand. Allerdings währte die Freude nur kurz, weil sich herausstellte, dass es sich nur um Spielgeld handelte.

Begleitet wurden die Jugendlichen von Kommandant Andreas von der Grün und seinem Stellvertreter Stefan Neukam, der zugleich Jugendwart ist, sowie ihren Betreuern bei der Feuerwehr, Carsten Lindner und Harald Kirzdörfer. Nach getaner Arbeit gab es eine deftige Brotzeit, spendiert von der Stadt. Sie stellte auch ein Fahrzeug zum Abtransport des eingesammelten Mülls bereit.
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