Kapellenbauverein erhält 3000 Euro für Wegebau
Motoren der Ortschaft

Bernhard Krieger übergab den symbolischen Scheck Initiative Bürgerwindenergie Hoher Weg an Alfons Nickl. Bild: hfz

Ortlesbrunn. Als sich die Teilnehmergemeinschaft für die Flurbereinigung auflöste, gab es in Ortlesbrunn keinen, der sich um die Pflege der Kapelle, die Instandhaltung der Wirtschaftswege und die Dorfverschönerung kümmerte. Das übernahm dann der Kapellenbauverein. Vorsitzender Alfons Nickl und Kassier Alfred Gmelch gelten seitdem als Motoren der Ortschaft und kümmern sich nun schon seit fast 50 Jahren um Ortlesbrunn.

Diese Arbeit wollte auch der Beirat der Initiative Bürgerwindenergie Hoher Weg würdigen und übergab dem Kapellenbauverein eine Spende über 3000 Euro für Wegebaumaßnahmen. Deren Vorsitzender Bernhard Krieger betonte bei der Übergabe, dass diese Spende von der Region für die Region sei und für Nachhaltigkeit stehe. Nickl und Gmelch dankten im Namen des Dorfes für die Spende.

Anlässlich der Übergabe richtete Stadtrat Josef Lehner auch als Vertreter des Bürgermeisters Joachim Neuß dessen Grüße aus. Lehner betonte bei der Übergabe, dass die Spende der Bürgerwindenergie Synergieeffekte im Wegebau erzeuge und die Spender Verantwortung für die Region zeigten. Krieger verwies darauf, dass erneuerbare Energien auch für die Stadt Auerbach positiv seien, weil dadurch Gewerbesteuer eingenommen werden könne. Der Energiebeauftragte der Stadt, Bernd Scheller, lobte die Initiative der Bürgerwindenergie: Sie zeige Signalwirkung.

Für den Bau der Windräder wurde der Hohe Weg instand gesetzt und entsprechend befestigt. Der landschaftlich reizvolle Pfad wird von Wanderern und Radfahrern seitdem besonders gerne benutzt. Er beginnt am Fuße des Pinzigbergs oberhalb von Degelsdorf und führt an den Windrädern vorbei bis nach Neuzirkendorf.

Die nächste Wegebaumaßnahme der Ortlesbrunner ist schon geplant. Die Kosten werden zu 30 Prozent von der Stadt bezuschusst, der Rest wird von der Ortschaft getragen. "Da kommen die 3000 Euro gerade recht", betonte Alfons Nickl.

Da kommen die 3000 Euro gerade recht.Alfons Nickl, Vorsitzender Kapellenbauverein
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