Kommunalpolitische Berichte bei der Jahreshauptversammlung der Christlichen Umland-Union
Zufrieden mit der Entwicklung des Haushalts

Eben erst verabschiedete der Auerbacher Stadtrat den Haushalt für das Jahr 2016 - mit den Stimmen der Christlichen Umland-Union. Zur Entwicklung der Schulden machte Johann Kaiser eine Rechnung auf.

Ranzenthal. Ein Dutzend Mitglieder der Christlichen Umland-Union (CUU) Auerbach hörte bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Lengenfelder in Ranzenthal die Berichte des Vorsitzenden Josef Lehner sowie der Mandatsträger im Rat der Stadt Auerbach.

Mitgliederstand konstant


Nach einem Jahr ohne Austritte und ohne Neuzugänge bezifferte Lehner die Mitgliederzahl auf 52. Im Ferienprogramm unternahm die Wählergruppe mit 33 Kindern auch eine Radtour von Kallmünz nach Regensburg. Die CUU gab einen Zuschuss zu den Kosten des Ausflugs. Den Kassendienst bei den Maffeispielen zu erledigen, sei schon eine gute Gewohnheit.

Zwei Mal im Jahr besucht die CUU Bürgermeister Joachim Neuß zu einem Gespräch über aktuelle Fragen, Lösungsvorschläge für örtliche Probleme und Anliegen der Bürger aus dem Auerbacher Umland. Den Bericht des Kassiers Siegfried Sattler verlas Johannes Kaiser.

Als Stadtrat erwähnte Lehner die bayernweite Initiative "Boden:ständig". Sie ziele darauf, die Bodenerosion zu bremsen und den Gewässerschutz zu fördern. Während der Planungen für die Initiative und die Dorferneuerung habe die Direktion für Ländliche Entwicklung die Verantwortlichen bei Ortsbegehungen begleitet.

Die Kreisstraße AS 43 werde verbreitert und um einen Radweg von Ohrenbach nach Gunzendorf ergänzt. Außerdem stehe die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Gunzendorf nach Penzenreuth an. Auch die Probleme bei der Versorgung mit schnellem Internet sprach er an. Für Hagenohe scheine Richtfunk die praktikable Lösung zu sein.

Auf die allgemeine Stadtratsarbeit ging Johann Kaiser ein. Der Haushalt komme auch heuer ohne neue Kredite aus und sehe eine Schuldentilgung in der Größenordnung von 600 000 Euro vor. Gehe die Stadt den Weg in dieser Geschwindigkeit weiter, hätte sie ihre Verbindlichkeiten von derzeit rund 14 Millionen Euro in etwa 22 Jahren abgetragen. Kaiser befürwortete diese Haushaltspraxis.

Stadträtin Maria Regn berichtete über die Planungen für den Hochwasserschutz in Michelfeld. Dort ist vorgesehen, das Wehr zu versetzen und eine "Fischtreppe" zu schaffen.

Wegesanierung bündeln


In der anschließenden Diskussionsrunde wurde nachgehakt hinsichtlich der Fortschritte im Bemühen um eine Freigabe der B 470 für Traktoren. Johannes Trenz regte an, Sanierungen von Flurbereinigungs-, Feld- und Waldwegen zu bündeln. Die Stadtverwaltung sei bei den geplanten Arbeiten der Jagdgenossenschaften gefordert. Ein gemeinsamer Auftrag biete die Möglichkeit, bei den Firmen einen Rabatt auszuhandeln
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