Konfis backen Brot für die Welt

Die Konfirmanden und Pfarrerin Helga von Niedner übten sich unter den Augen dreier Bäcker-Generationen im "Wirken" der Pfundlaibe. Herbert Winter (rechts), Senior Georg (links) und Junior Simon Winter erklärten, auf was es dabei ankommt. Bild: cs

70 Laibe steuern zwei Mädchen und drei Buben der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach zur Aktion "5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt" bei. Dafür verarbeiteten sie am Samstag 20 Kilo Roggen- und Dinkelmehl in der heimischen Bäckerei Winter. Umformen, aufarbeiten, rund oder lang wirken, gehen lassen: Mit diesen Arbeitsvorgängen vom Teig bis zum eigentlichen Backen machte Herbert Winter die Jugendlichen vertraut.

Die fünf Auerbacher Konfirmanden kamen in Begleitung von Pfarrerin Helga von Niedner in die Bäckerei Winter. Dabei erhielten sie nicht nur einen Einblick in einen handwerklichen Beruf, sondern erfuhren auch manches über den ökologischen und ökonomischen Sinn sowie den Wert regionaler Arbeits-, Produktions- und Wirtschaftsstrukturen. Darüber hinaus beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Welt. Die selbst gebackenen Brote gaben sie am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst in der Christuskirche gegen eine Spende ab. Damit werden drei Kinder- und Jugendbildungsprojekte von Brot für die Welt in Ghana, El Salvador und Albanien unterstützt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.