Michelfelder Feuerwehr-Nachwuchs bricht zum gemeinsamen Wochenende auf
Erlebnis-Tour auf der Pegnitz

Jeweils als Dreier-Team machten sich die Kanuten des Michelfelder Feuerwehr-Nachwuchses auf die 18 Kilometer lange Strecke auf der Pegnitz. Einige nahmen auch ein unfreiwilliges Bad, bevor sie in Eschenbach bei Vorra wieder an Land gingen. Bild: eb

Michelfeld. Die Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehr erfüllen mit Begeisterung die an sie gestellten Aufgaben. Damit das auch Bestand hat, ist die Pflege der Geselligkeit von besonderer Bedeutung. Das wissen auch die beiden Kommandanten Andreas von der Grün und Stefan Neukam, der die jüngste Aktion anstieß. Er organisierte für die Feuerwehrjugend einen zweitägigen Ausflug nach Betzenstein im Landkreis Bayreuth.

Teilgenommen haben 17 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren. Zu ihnen gesellte sich auch der Austauschschüler Lorenzo aus Mexiko, der nach einem vierteljährlichen Aufenthalt in Baden-Württemberg nun seit drei Monaten bei Armin und Doris Mauser in Michelfeld wohnt. Deren Kinder gehören auch zum eifrigen Feuerwehr-Nachwuchs, und Lorenzo zeigte sich am Ende begeistert: "Mir hat es sehr gut gefallen, das war ein Spitzen-Wochenende."

Rundum betreut


Am Freitag kam die Gruppe in Mittelfranken an und erst hieß es einmal Zelte aufbauen. Die erwachsenen Begleiter und Betreuer Harald, Manfred und Martina Kirzdörfer, Marietta Neukam, Irene Gömmel, Carsten Lindner und Jürgen Thiem waren außerdem zuständig für die Verköstigung. So schmeckten am Lagerfeuer die Grillspeisen besonders gut. Im Anschluss sorgten verschiedene Spiele für einen gesunden Schlaf.

Am nächsten Morgen mundeten dann wieder Kaffee und selbst gebackener Kuchen. Zu einem nicht alltäglichen Erlebnis wurde am Samstag das Kanufahren auf der Pegnitz. 18 Kilometer legte die Gruppe zurück. In Güntersthal war der Einstieg, dann ging es weiter nach Artelshofen. In Eschenbach bei Vorra nahmen die Freuden im Wasser dann ihr Ende.

In dem Fluss gab es auch Abschnitte mit stärkerem Gefälle und höherer Fließgeschwindigkeit. Das zeigte Wirkung. Einige der Dreier-Kanus kenterten. Alles nur halb so schlimm, schließlich war hier die Feuerwehrjugend unterwegs. Bevor es am Sonntag wieder ans Heimfahren ging, stand noch eine Übung auf dem Programm des erlebnisreichen Wochenendes. Man ist ja schließlich bei der Feuerwehr.
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