Museum 34 zeigt drei seltene Reklameschilder des Ölherstellers Veedol
Als die Werbung noch auf Blech daherkam

Schönheiten aus dünnem Blech posierten am Kühlergrill vieler Lastwagen. Auch der Auerbacher Fuhrunternehmer Hans Kraus ging mit einem Veedol-Mädchen auf Tour. Das Bild entstand im Jahr 1955. Archivbild: hfz

Drei reizende Mädels erwarten derzeit die Besucher des Bürgerhauses. Allerdings sind sie nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus gestanztem Blech.

In einer Zeit, in der das Internet noch unbekannt und Fernsehspots selten waren, setzten namhafte Hersteller wie zum Beispiel Blaupunkt (Autoradios und Elektronik), Continental (Reifen), Gillette (Rasierklingen) oder Pez (Süßigkeiten) auf Werbung mit farbenfrohen Emaille- und Blechschildern. Gut erhaltene Exemplare sind heute selten und werden zu Liebhaberpreisen gehandelt.

Drei schöne Beispiele aus den Jahren 1950, 1954 und 1958 zeigt das Museum 34 ab Juni im zweiten Obergeschoss. Sie stammen vom Ölhersteller Veedol. Charakteristisch für diese Schilder sind die Motive, die immer eine Schlittschuhläuferin und den typischen roten Firmenschriftzug zeigen. Die Reklameschilder sind zusammen mit anderen Exponaten aus 700 Jahren Stadtgeschichte ausgestellt. Turnusmäßig wandert die Brautkrone zurück ins Archiv.
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