Neuwahlen bei der SKK Auerbach
Verein trägt seine Handschrift

Über 30 Jahre, davon zehn als Vorsitzender, trägt Hermann Trenz die Verantwortung für die Soldaten- und Kriegerkameradschaft mit. Bei der Hauptversammlung, traditionell am Volkstrauertag, wurde er für weitere drei Jahre an die Spitze gewählt.

Dabei konnte der Ortsverband auch den Dank der Stadt für die Organisation und Unterstützung bei der Gedenkfeier auf dem Friedhof entgegennehmen. Vor seinem Bericht über das abgelaufene Jahr trug Hermann Trenz Gedanken zum Volkstrauertag vor, der jedes Jahr anmahne, Lehren aus dem Schrecken der Geschichte zu ziehen. Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft hatte zahlreiche Aktivitäten aufzuweisen. Der Bogen lässt sich von der Teilnahme am Preisschafkopf bei benachbarten Kameradschaften, vom Kreisvergleichsschießen, Ausschuss- und Kreisvorstandssitzungen, über Bezirks- und Kreisversammlung bis hin zum Jubiläum des Patenvereins Sorghof und Volkstrauertag spannen. Dazu kamen Beerdigungen und Geburtstagsbesuche bei Mitgliedern. Außerdem musste die Kanone zum turnusmäßigen TÜV (alle fünf Jahre) nach Nabburg gebracht werden.

52 Mitglieder


Von einem Minus musste der Vorsitzende, der das Amt des Kassenverwalters in Personalunion ausübt, berichten. Bei zwei Sterbefällen und drei Austritten kann sich der Verein derzeit auf 52 Mitglieder stützen.

Dritter Bürgermeister Norbert Gradl überbrachte den Dank der Stadt für die Hilfe der Soldaten- und Kriegerkameradschaft bei der Organisation der Gedenkfeier am Volkstrauertag, dem Anlass, der Opfer beider Weltkriege zu gedenken. Mit dem Volkstrauertag komme der Soldaten- und Kriegerkameradschaft eine wichtige Aufgabe zu: "Das darf nicht vergessen werden." In weiten Teilen Europas herrsche Frieden, aber weltweit nähmen Krisenherde und Kriege zu. Über 65 Millionen Menschen mussten fliehen und Zuflucht suchen in anderen Ländern: "Wir können nur froh sein, dass es in Europa anders aussieht und aus ehemaligen Feinden Freunde wurden." Durch die Aufnahme von über 100 Flüchtlingen in Auerbach, meist unbegleitete Jugendliche, werde deutlich dass es viele Menschen hier gibt, die versuchen zu helfen. "Das macht Hoffnung", ermunterte Gradl, "zugleich dafür zu sorgen, dass ähnliches nie mehr passiert."

Kreisverbandsvorsitzender Richard Hofmann fand lobende Worte für das Engagement von Hermann Trenz, der große Anstrengungen unternimmt, um die Auerbacher Mitglieder im Kreisverband Eschenbach zu vertreten. "Es steckt viel Arbeit dahinter". Das Phänomen des rückläufigen Vereinslebens sei auch in anderen Kameradschaften zu beobachten. Er wünsche Trenz weiterhin den Mut und die Kraft, den Ortsverband hochzuhalten und mit seinem Team auch künftig im Kreisverband oft präsent zu sein.

An Terminen für 2017 stehen bislang die Kreisvorstandssitzung am 31. März in Vorbach und die Kreisversammlung am dritten Wochenende im September in Eschenbach an. Für die Siegerehrung des Kreisvergleichsschießens in Grafenwöhr wird der Termin noch benannt.

Schrank kann bleiben


Die Sorge um den Verbleib des eingebauten Wandschranks für die Fahne im ehemaligen Vereinslokal Ruder ist zumindest in den nächsten zwei Jahren unbegründet. Dritter Bürgermeister Norbert Gradl dazu: "Solange die Stadtverwaltung im Zuge des Rathausumbaues hier ihr Domizil aufschlägt, kann der Fahnenschrank bleiben." Auch hinsichtlich möglicher Schäden während der Arbeiten im Anwesen Ruder sicherte Gradl einen entsprechenden Schutz für den Fahnenschrank zu.

NeuwahlSKK Auerbach

Kaum Veränderungen brachte die Neuwahl. Für weitere drei Jahre wurden gewählt:

Vorsitzender und Kassier in Personalunion: Hermann Trenz

2. Vorsitzender: Wolfgang Schertl

Schriftführer: Heinrich Raß

Beisitzer: Günther Cermak , Michael Trenz , Josef Sichelstiel , Sigmund Kohl

Kassenprüfer: Werner Grüner, Günther Cermak

Fahnenträger/Gerätewart: Fritz Plank und Sigmund Kohl

Fahnenträger: Heinrich Raß , Michael Trenz , Wolfgang Schertl (Ersatz)

Schießmeister: Sigmund Kohl
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