Peter und Gerda Iger erneuern ihr Eheversprechen vor Pfarrer Hermann Spies, der sie 1956 traute
Nach 60 Jahren noch einmal Ja

Zur diamantenen Hochzeit nahmen Peter und Gerda Iger Glückwünsche von Bürgermeister Joachim Neuß entgegen. Bild: cs

60 Jahre sind vergangen, seit sich Peter (84) und Gerda Iger (83) vor Pfarrer Hermann Spies in der Spitalkirche das Jawort gaben. Alle drei sahen sich am Mittwoch an gleicher Stelle wieder.

Nach der standesamtlichen Trauung einen Tag zuvor im Rathaus besiegelten die Eheleute vor dem damals jungen Pfarrer im Kirchlein in der Unteren Vorstadt ihren Lebensbund. Am Mittwoch erneuerten sie das Versprechen vor Hermann Spies; jetzt Geistlicher im Ruhestand, der heuer 90 Jahre alt wird.

1960 trat Peter Iger die Nachfolge seines Vaters Georg in dessen Baugeschäft an. Sohn Winfried war da schon auf der Welt. Der Maurermeister gab den Betrieb zwölf Jahre später auf und arbeitete in der Folgezeit als Disponent in der Michelfelder Firma Vetterl. Nach deren Schließung war Peter Iger für einen Wach- und Sicherheitsdienst im Unternehmen Cherry tätig, bis er in den Ruhestand ging. Ab 1972 gehörte er für eine Wahlperiode dem Auerbacher Stadtrat an. Mit der Geschäftsübernahme ihres Mannes hängte Gerda Iger ihren Beruf Verkäuferin an den Nagel.

Viele Gratulanten erwiesen dem Jubelpaar mit einigen Überraschungen am Mittwochabend im Nitzlbucher Schützenheim ihre Reverenz zum Hochzeitsjubiläum. Weitere Glückwünsche nahmen Peter (84) und Gerda ((83) Iger am Fronleichnamstag entgegen.

Bürgermeister Joachim Neuß gratulierte im Namen der Stadt, des Landrats Richard Reisinger sowie des Landtagsabgeordneten Harald Schwartz. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sandte ein Glückwunschschreiben.

Der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Alfred Melchner, besuchte seine Stellvertreterin Gerda Iger und ihren Mann ebenso wie die SPD-Frauengruppe. Uwe Ditz würdigte als Vorsitzender des SV 08 die Verdienste von Peter Iger um den Handballsport in seiner Heimatstadt. 1958 stellte er sich der Aufgabe als Spartenleiter. "Er geht als Handballvater in die Geschichte dieser Sportart in Auerbach ein", war Ditz sicher. Sein Dank galt auch der Jubelbraut, die ihm in seinem Engagement über Jahrzehnte den Rücken stärkte. Auch nach seinem Rückzug aus verantwortlicher Stelle beschäftigt Peter Iger der heimische Handballsport und dessen Entwicklung. Das unterstrich die Delegation der Handballer mit dem kürzlich installierten Spartenleiter Paul Rupprecht an der Spitze.
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