Projekttag der 9. Klassen beeindruckt Schüler
Selbst im Rollstuhl

Auerbach/Pegnitz. Wie ist das so, in einem Rollstuhl zu leben, zur Schule zu gehen und den täglichen Ablauf zu bewältigen? Mit dem Projekt "No risk - no fun!" versuchten die neunten Klassen des Gymnasiums in Pegnitz dies nachzuempfinden. Im Biologieunterricht nahmen die Schüler an einem Projekttag teil. Sie durchliefen im Klassenverband fünf Stationen: Rollstuhltraining, Rollstuhlparcours mit Spielen, Rollstuhlbasketball und Alltag mit einer Querschnittslähmung. Die nötigen Sachinformationen dazu lieferte unter anderem eine Ärztin des Klinikums Hohe Warte in Bayreuth.

Gestaltet wurden die unterschiedlichen Stationen von den Mitarbeitern des Projekts. Günther Mayer, Markus Legath und Andreas Schaffer haben unter anderem selbst durch einen Unfall eine Querschnittslähmung erlitten.

Ziel des Projekts war eine Präventionskampagne, um Gefahren zu erkennen und Risiken zu vermeiden. Die Berichte der Betroffenen wirkten tief bei den Schülern, zeigten aber auch, dass ein Leben mit Handicap lebenswert ist. Besonders beeindruckt waren alle von den Praxisteilen des Tages. Eine erstaunliche Leistung war es etwa, Rollibasketball zu spielen. Für die Auseinandersetzung zu diesem Thema erhielt die Schule in diesem Jahr die Urkunde "Schulprofil Inklusion".
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