Rückschau beim Kapellenbauverein Welluck
Zentrum für Gebete und mehr

Die Kapelle Zur Heiligen Familie ist der religiöse Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft Welluck. Helfer frischten erst kürzlich die Eingangstür mit neuer Farbe auf. Bild: cs

Auf vielfältige Weise bringt sich der Kapellenbauverein Welluck ins Dorfleben ein. 23 Anlässe führten die Bewohner im vergangenen Jahr in der Kapelle Zur Heiligen Familie im Gebet zusammen. Aber auch die Veranstaltungen im und am Dorfzentrum werden gut angenommen.

Welluck. Das erklärte Ziel des Vereins, dem derzeit 20 Familien und fünf Einzelmitglieder angehören, war der Bau einer Dorfkapelle. Zwei Jahre nach der Grundsteinlegung 1995 feierten die Wellucker die Einweihung. Seither treffen sie sich dort zu Kreuzwegen, Maiandachten, Rosenkranzgebeten und Adventsandachten. Gottesdienste gibt es zu besonderen Anlässen wie der Gmoikirwa oder einer Rorate. Für den würdigen Rahmen sorgte der Frauenkreis Welluck.

Seit Jahren ein Hingucker


Beim Rückblick in der Jahreshauptversammlung erwähnte Vorsitzender Josef Zimmermann den Osterbrunnen - seit Jahren ein Hingucker für Einheimische und Gäste. Dahinter stecke viel Arbeit und Geschick der Frauen, unterstützt von ein paar Herren. Beim Landkreiswettbewerb der Osterbrunnen war Welluck beteiligt.

Eine Andacht mit der Landjugend Welluck-Nitzlbuch eröffnete das traditionelle Dorffest an Fronleichnam. "Der Kapellenbauverein freut sich über jede Mithilfe von Dorfbewohnern bei der Ausrichtung", brachte Zimmermann seine Anerkennung zum Ausdruck. Viele Helfer spülten auch einiges Geld in die Kasse. So gingen jeweils 100 Euro als Spende an Monsignore Karl Ellmann und Pfarrer Moritz von Niedner. Das gemeinsame Auerochsen-Essen im Dorfzentrum als Dankeschön fürs Anpacken sei auch 2016 geplant.

Durchschnittsalter senken


Das Durchschnittsalter der Mitglieder nahm Zimmermann zum Anlass, um Nachwuchs zu werben. Beibehalten wolle der Kapellenbauverein auch die Faschingsgaudi am Rosenmontag. Das Dorffest 2016 steigt wie immer an Fronleichnam (26. Mai). Die Frauen sind wieder aufgerufen, das Kuchenbüfett zu füllen.

Um ein sauberes und gepflegtes Kirchlein und sein Umfeld kümmern sich das Jahr über Josef Wallner, Walter Hörmann, Josef Deinzer, Jürgen Dietl, Veronika und Karl Heberl sowie Marianne Albersdörfer. Mit dem neuen Anstrich für die Kapellentür wurde auch die aus Sicht der Kosten beste Lösung gewählt.

Fast identisch mit dem Kassenstand des Vorjahres fiel das Ergebnis zum Jahresende 2015 aus. Als den größten Einnahmeposten listete Herbert Appl den Verkauf aus Kaffee und Kuchen beim Dorffest auf. Als Mitglied des Dekanatsrates begrüße er, dass es Gebetsgemeinschaften wie in der Dorfkapelle gibt. Die Kassenprüfer Josef Gumann und Renate Deinzer hatten keinerlei Beanstandungen über die Kassenführung.

Der Anstoß für eine Andacht in der Kapelle nach den Weihnachtsfeiertagen wurde angenommen. Über den Termin wird noch beraten.
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