Sommerserenade zwischen Max Reger und den Beatles

Vor 100 Jahren starb das Musikgenie Max Reger. Den bedeutenden Komponisten der Oberpfalz ehrte der gemischte Chor des Männergesangvereins 1884 bei seiner Sommerserenade am Sonntag Abend in der Helmut-Ott-Halle. Das "Mädchen mit den blauen Augen" oder "Wie kommt's, dass du so traurig bist" begeisterten das Publikum. Sandra Weber brillierte als Solisitin bei "Sag es nicht". Ein Querkopf sei er gewesen, ein Kettenraucher und ein Alkoholiker, aber auch ein großer Musiker, so die umschreibenden Worte für den 1873 in Brand in der Oberpfalz geborenen Reger, der auch in Weiden lebte und arbeitete. 1916 starb er an Herzversagen in Leipzig. Den ersten Teil der Sommerserenade widmete der Chor seinem Werk, das über 1000 Stücke umfasst. Wunderbare Anekdoten und allerlei Informationen gab Moderator Rudolf Weber in bekannt spitzbübischer Art zum Besten. Im zweiten Teil des Abends entführten Männerchor und gemischter Chor in einen bunten Sommer. Das Repertoire umfasste Traditionelles aus Südamerika ebenso wie "Only You" von Vincent Clark, begleitet vom Publikum. In dessen Herzen sang sich die junge Carolin Hasler mit "Weit weit weg" von Hubert von Goisern. Mit "All you need is love" der Beatles und dem Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" nach Mathias Claudius endete eine schöner und wunderbar gestalteter Abend. Chorleiter Markus Weber führte die Sänger und Sängerinnen gekonnt durch die Lieder; Agathe Schriml begleitete sie auf dem Klavier. Das nächste Projekt ist das Advents- und Weihnachtskonzert am Montag, 19. Dezember. Neue Stimmen sind willkommen. Bild: swt

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