Statistik der Gemeinde Sankt Johannes Evangelist
Kirchgänger werden weniger

Die Michelfelder Asamkirche ist mit Kunstschätzen gesegnet. An den Ostertagen wird das Deckengemälde, das auf die Auferstehung Christi hinweist, sicher seine besondere Beachtung finden. Bild: eb

Michelfeld. Die Pfarr- und Asamkirche Sankt Johannes Evangelist ist mit reichen Kunstwerken ausgestattet. Einheimische wie Fremde wissen das zu schätzen. Gerade jetzt in den Ostertagen wird das Deckengemälde, das auf die Auferstehung Christi hinweist, eine besondere Beachtung finden.

Großes Deckenfresko


In der Gewölbemitte ist ein großes Deckenfresko angelegt, das im Zentrum der oberen Bildfläche den Auferstandenen in der lichtüberfluteten himmlischen Sphäre darstellt. Er hält die Osterfahne in der linken Hand. Ihn umkreisen auf Wolkenbändern sitzende Engel und Putten. Die Engel halten Palmzweige in ihren Händen. Zwei Engel stehen am linken Bildrand am sarkophagartigen Grab, einer davon hält den angehobenen Deckel. Neben dem leeren Grab krümmen sich der überwundene Tod und der besiegte Teufel. Am rechten Bildrand steht erschrocken einer der Grabeswächter, weitere Soldaten laufen am rechten Bildrand davon.

Am unteren Bildrand liegen zwei weitere Grabeswächter erschrocken am Boden. Ihre gemalten Lanzen setzen sich über den Bildrand in realen, eingeputzten Holzschäften fort.

Bei einer Lanze ist der Holzschaft allerdings abgebrochen. Beim linken Wächter greift der rechte Unterarm, plastisch aufstuckiert, auf den Lanzenschaft. Gerahmt wird das Fresko von einem breiten profilierten Stuckrahmen sowie Blatt- und Bandwerkstuck.

In Michelfeld gibt es nicht nur ein weithin bekanntes Gotteshaus, was auch 30 Kirchenführungen 2015 durch Luitpold Dietl bestätigten, sondern auch eine rege Pfarrgemeinde. Eine erstellte Statistik soll Aufschluss geben über die Vorkommnisse, die schon Jahre zurückliegen, im Vergleich zu heute. Weil die Zahl der Neugeborenen abgenommen hat, gibt es nicht mehr so viele Taufen wie in früheren Jahren.

2011 gab es neun Täuflinge, 2015 waren es fünf. Das wirkt sich auch auf die Erstkommunikanten aus, die 2015 mit acht zu Buche schlugen. 1992 waren es 14 Kommunionkinder und 1997 sogar 24.

Auch die Trauungen haben in der Pfarrgemeinde nachgelassen mit jeweils drei in 2011 und 2015. Allgemein bewegten sich die Beerdigungen zwischen 15 und 25 jährlich. Der Besuch der Gottesdienste hat sehr nachgelassen. Bei der Zählung im März 2016 gab es am Sonntag 127 Kirchgänger und im Vorabendgottesdienst am Samstag 73.

Elf Kirchenaustritte


Dazu ein Vergleich: 1981 gab es bei einer Zählung jeweils Samstag und Sonntag 1181 Gottesdienstbesucher, 1987 waren es 1180 und 1992 erbrachte eine Zählung 1033 Kirchgänger. Die Statistik vom Jahre 2015 brachte folgendes Ergebnis: Drei Trauungen, fünf Taufen, 15 Bestattungen, acht Erstkommunikanten, 27 Firmlinge und elf Kirchenaustritte.
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