Troglauer Buam in Auerbach
Bobfahrt in Dirndl und Lederhose

Haberfeldtreiber und Co. ließen die Stimmung gewaltig hochkochen, als die Troglauer Buam zum ersten Mal in der Bergstadt die Instrumente auspackten. Der Aufschwung Auerbach hatte das Benefizkonzert zur Feier seines 20-jährigen Bestehens organisiert.

1996 gründete eine Gruppe politisch Interessierter Auerbacher den "Aufschwung", um frischen Wind in die Kommunalpolitik zu bringen. Rund 200 Mitglieder hat der Verein heute. Er schloss sich 2007 den Freien Wählern an und errang ein Jahr später den Bürgermeister-Posten. Joachim Neuß holte das Amt 2014 auch ein zweites Mal.

"Was für Junge machen"


"Der Aufschwung Auerbach mischt sich nicht nur politisch ein, sondern organisiert seit Jahren auch immer wieder Veranstaltungen", schätzt sich die Gruppierung selbst ein. Mittlerweile läuft in ihren Reihen ein Generationswechsel: Mit Holger Eckert und Michael Streit stellt sie zwei Stadträte, die den Reihen der Jungen Freien Wähler entwachsen sind. Sie führen auch den Aufschwung.

Die Idee, statt eines großen Jubiläumsabends ein Benefizkonzert auf die Beine zu stellen, nahm im vergangenen Jahr Gestalt an. "Wir wollten etwas für die Jungen machen", erklärten die Verantwortlichen. Deshalb nahmen sie Kontakt mit den Troglauer Buam auf. Die Oberpfälzer Kultband hatte bis dato in Auerbach noch nie Station gemacht.

Rund 700 Besucher, teils in Dirndl und Lederhosen, pilgerten am Vorabend des Dreikönigstags in der Helmut-Ott-Halle, um so richtig Stimmung zu machen. Wie es sich für einen großen Auftritt gehört, durfte eine Vorband nicht fehlen. Die Boaznhocker, besetzt mit Aktiven der Knabenkapelle, bereiteten mit zünftiger Blasmusik den Boden für die Hauptgruppe, die gegen 21 Uhr auf die Bühne kam.

Volxmusik, die begeistert


Inzwischen sind die "Buam" auch schon ein bisserl in die Jahre gekommen, was ihrer begeisternden Art, "Volxmusic" zu machen, keinen Abbruch tut. Schon nach wenigen Takten standen die jugendlichen Besucher Kopf, sangen die Ohrwürmer wie den "Haberfeldtreiber" begeistert mit oder legten sich beim "Bobfahrerlied" mächtig mit in die Kurve. Voll auch die Reihen der Tribüne, wo sich vor allem ältere Semester einen Sitzplatz reserviert hatten. Auch hier schwappte die gute Stimmung schnell über, klatschten und sangen die Gäste fleißig mit.

Für die Bewirtung sorgten die Mitglieder der Jungen Freien Wähler mit zwei Bars; Heiko Lohner vom Grottenhof bot Brotzeiten an. Der Reinerlös aus den Konzerteinnahmen wird übrigens den Kindern des Archeladens zugute kommen.
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