VdK warnt vor steigenden Kosten im Gesundheitssektor
„Krankheit macht arm“

Urkunden für ihre langjährige Mitgliedschaft im VdK erhielten Karl Nürnberger, Vorsitzender Josef Friedrich und Frauenbeauftragte Helga Daut. Ihnen gratulierten stellvertretende Vorsitzende Helga Linhardt (links) und dritter Bürgermeister Norbert Gradl (rechts). Bild: eb

Der VdK will in Michelfeld neue Wege einschlagen. So plant er für heuer einen Nachmittag mit Musik, zu dem er die Bevölkerung einlädt. Sein Kerngeschäft als Sozialverband verliert er aber nicht aus den Augen.

Michelfeld. Eine wichtige Angelegenheit bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. In seinem Rückblick zog Vorsitzender Josef Friedrich eine zufriedenstellende Bilanz, was die geleistete Arbeit und den Einsatz in Michelfeld angeht.

Nach seinen Worten soll der Ortsverband selbstständig bleiben. Der VdK wolle neue Wege einschlagen und die Öffentlichkeit zu einem musikalischem Nachmittag einladen. "Wir treffen uns dazu am 15. Juni im Gasthaus Schenk und freuen uns schon heute auf eine rege Beteiligung", gab Vorsitzender Friedrich bekannt. Die Muttertagsfeier ist für Samstag, 30. April, geplant. Hier sind, genauso wie bei der Weihnachtsfeier, Behinderte willkommen, sich in die Gestaltung einzubringen. Der Ortsverband hat 155 Mitglieder. Die Haussammlung "Helft Wunden heilen" erbrachte 1166 Euro.

Nach Voranmeldung


Allgemein stellte Josef Friedrich fest, dass die Entwicklung nicht zur Armenpflege gehen dürfe. "Krankheit macht arm", meinte er. "Viele Versicherte können ihre Ausgaben für die Gesundheit nicht mehr selbst tragen." Friedrich wies auf die Sprechstunden der VdK-Geschäftsstelle in Auerbach hin, die am Montag, 7. März, wieder angeboten wird. Termine gibt es gegen Voranmeldung.

In seinen Grußworten bekundete 3. Bürgermeister Norbert Gradl "großen Respekt vor der Vereinigung VdK". Sie habe sich nach dem Krieg berufen gefühlt, Menschen zu helfen - heimkehrenden Soldaten, Witwen, Flüchtlingen. Heute setze sich der VdK für die Integration der Menschen ein, die ihre Heimat verlassen mussten. Bei den Ehrungen wurde posthum an Eugen Schneider gedacht, der als Gründungsmitglied dem VdK-Ortsverband Michelfeld 65 Jahre angehörte und auch Verantwortung übernahm. Seit 40 Jahren ist Karl Nürnberger dabei. Der jetzige Vorsitzende Josef Friedrich bringt es auf 30 Jahre. Auf drei Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit blicken auch Markus Stauber und Barbara Schmidt zurück. Für die langjährige Treue gab es Urkunden und VdK-Nadeln.
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