Vertrag mit der Katholischen Kirchenstiftung gebilligt
Stadt steht für Kindergarten-Defizit gerade

Hinter verschlossenen Türen billigte der Stadtrat am Mittwochabend eine Defizitvereinbarung mit der Katholischen Kirchenstiftung. Sie gilt für die Kindertagesstätten Fatima und Marien. Über die Inhalte informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Als freier gemeinnütziger Träger betreibt die Katholische Kirchenstiftung Auerbach den Fatima- und den Marienkindergarten. Sie übernimmt damit Aufgaben für die Stadt. Finanziert wird dies durch Elterngebühren und Zuschüsse von Stadt und Land. Ein konkreter Betreuungsschlüssel ist ebenso vorgeschrieben wie die Gehälter der Angestellten tariflich geregelt sind. Unter diesen Vorgaben streben Kirche wie Stadt an, die Gebühren für die Kindergartenplätze möglichst gering zu halten. Die Einrichtungen sollen möglichst kostendeckend arbeiten.

Sollten dennoch Defizite in den beiden Kindertagessstätten auflaufen, sichert die Stadt der Kirchenstiftung per Vertrag zu, diese auszugleichen. Voraussetzung ist, dass die vereinbarten Rahmenbedingungen eingehalten wurden. Die Stadt hat hierzu ein Prüfungsrecht. Derartige Defizitverträge sind in der Diözese Bamberg üblich. Auch für die Krippen in den beiden Betreuungseinrichtungen existieren solche Verträge.

Um im Bedarfsfall mit der sofortigen Erschließung des Industriegebietes Saaß beginnen zu können, beschloss der Stadtrat bereits am 20. Mai vergangenen Jahres den Erwerb verschiedener Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3700 Quadratmeter. Damit soll der Zufahrtsbereich zu dem künftigen Industriegebiet hergestellt werden.

Darüber hinaus bot das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach weitere landwirtschaftliche Nutzflächen im Einfahrtsbereich von Michelfeld mit einer Fläche von etwa 2000 Quadratmeter an. In seiner nichtöffentlichen Sitzung am Mittwoch beschloss der Stadtrat auch diese Grundstücke zu kaufen.
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