Vorspiel zum getöteten Kalb von Welluck?
Rätsel um Rehkadaver ohne Kopf

Keine neuen Erkenntnisse gibt es zum Kuhstall-Einbruch bei Familie Lindner (Welluck) in der Nacht auf Silvester. Dabei wurde ein Kalb getötet und es wurden aus dem Hinterlauf Fleischstücke herausgeschnitten. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf einen weißen oder silberfarbenen Kastenwagen, der in der Nähe des Stalles gesehen worden sein soll. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Auerbach unter Telefon 09643/92040 entgegen.

Im Internet kursieren derweil Bilder von einem Rehkadaver, dem der Kopf abgeschnitten wurde und der ein oder zwei Tage vor dem Geschehen in Welluck von Wanderern am Fußweg zwischen Auerbach und Ranna in der Nähe der Kapelle "Verlassene Mutter" entdeckt worden sein soll.

Es ist aber unklar, ob eine Verbindung zum getöteten Kalb existiert. Bei der Polizei war der Fall bislang nicht bekannt. "Bei uns ist nichts derartiges aufgelaufen", sagte ein Sprecher der Inspektion. Das getötete Reh war aber Thema im Gasthaus Grenz-Zoigl in Ranna. Nachdem an Silvester der Fall Welluck bekannt geworden war, hätten Gäste von dem geköpften Tier berichtet, erzählt Wirtin Jutta Distler. "Das war ein heißes Thema. Die Leute haben spekuliert, wer so etwas tun könnte." Einen Reim habe sich niemand darauf machen können.
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