ZF-Förderpreis Zukunft Region an fünf Enrichtungen verliehen
Auerbacher teilen sich Silber

Gewinner und Laudatoren des Förderpreises (von links): Michael Detert (Personalleiter ZF Elektronische Systeme), Harald Deiss (Leiter ZF-Geschäftsfeld Elektronische Systeme), Stephan Messlinger (FabLab Bayreuth), Thomas Ebersberger (2. Bürgermeister Bayreuth), Angela Danner und Nicola Hohm (beide Malteser-Hilfsdienst Bayreuth), Joachim Neuß (Bürgermeister Auerbach), Verdi Akdemir (Helferkreis Auerbach), Siegfried Neukam (Schnupperwerkstatt Handwerk), Marianne Mimler-Hofmann (Helferkreis Auerbach), Matthias

26 Einrichtungen haben sich dieses Mal um den Förderpreis "Zukunft Region" von ZF beworben. Der Sieg geht nach Bayreuth, die Silbermedaille teilen sich zwei Auerbacher Starter.

Der Automobilzulieferer ZF verlieh am Mittwoch fünf gemeinnützigen Organisationen den Förderpreis "Zukunft Region". Er ist, wie das Unternehmen in einer Presse-Info schreibt, mit 2500 Euro dotiert.

Als bestes Projekt kürte die Jury das FabLab aus Bayreuth. Den zweiten Platz teilen sich die Schnupperwerkstatt für das Handwerk und der Helferkreis für Flüchtlinge, beide aus Auerbach. Die weiteren Preise gehen an den Sportclub Eschenbach und den Malteser-Hilfsdienst Bayreuth.

"Mit dem Preis möchten wir Innovationen und Kreativität bei regionalen Einrichtungen würdigen aber auch einen Anreiz dafür schaffen. Und die ausgezeichneten Projekte stiften einen nachhaltigen Nutzen", wird Harald Deiss, der Leiter des ZF-Geschäftsfelds Elektronische Systeme, in der Pressemitteilung zitiert.

Minicomputer mit Software


Das FabLab Bayreuth, eine offene Hightech-Werkstatt, habe mit dem Projekt "Arduino Day 2016" überzeugt. Ein Arduino ist ein Minicomputer mit Software, die Laien die Möglichkeit bietet, kleine elektronische Helfer selbst zu bauen und zu programmieren. Das FabLab stelle dazu die notwendigen Werkzeuge und Räume bereit. Dort helfen ehrenamtliche Mentoren.

Die Schnupperwerkstatt Handwerk in Auerbach widme sich dem Anliegen, junge Leute an die Tätigkeiten dieser Branche heranzuführen und ein Basiswissen zu vermitteln, dass die spätere Berufsfindung erleichtere. In Workshops und Kursen lernten die Teilnehmer die Bearbeitung von Materialien wie Holz, Metall und Textil kennen.

Im Helferkreis Auerbach engagierten sich Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden für die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern. Sie bieten Deutschkurse an, helfen bei Behördenangelegenheiten und organisieren Freizeitaktivitäten für die Neuankömmlinge.

Eine Soccer-Arena - ein verkleinertes, von einem hohen Zaun umgebenes Fußballfeld - hatte der SC Eschenbach vorzuweisen. Damit will der Verein Kinder und Jugendliche zu mehr Bewegung an der frischen Luft animieren. Der Malteser-Hilfsdienst Bayreuth punktete mit einer kostenlosen Smartphone-App, die Rollstuhlfahrer über die Barrierefreiheit von öffentlichen Orten informiert.

2017 dritte Runde


Zur Jury gehörten der Pressemitteilung zufolge Vertreter von ZF sowie der Städte Auerbach und Bayreuth. Der im Vorjahr ins Leben gerufene Preis für Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Soziales startet im Frühjahr 2017 in seine dritte Runde, kündigte das Unternehmen an.
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