Schonend, nachhaltig, einfach gut
Hagenohe bekommt Staatspreis „boden:ständig“

Stolz präsentiert Bürgermeister Joachim Neuß (Zweiter von rechts) die Urkunde, die Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (rechts) übergeben hatte. Es freuten sich auch (von links) die Landwirte Bernd Hammer aus Hagenohe und Andreas Gradl aus Ortlesbrunn sowie Martin Schleicher, der Ortssprecher von Hagenohe. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Der Ort Hagenohe bei Auerbach gewann den Bayerischen Staatspreis "boden:ständig". Bei einem Festakt überreichte Minister Helmut Brunner vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Auszeichnung, mit der besonders herausragende Leistungen beim Boden- und Gewässerschutz honoriert werden.

Dazu zählen besonders innovative Leistungen und Maßnahmen für eine schonende, nachhaltige Bodenbewirtschaftung auf der Produktionsfläche und für die Schaffung von rückhaltenden Strukturen in der Landschaft. Der Preis zielt nicht auf das Gesamtkonzept, sondern auf besonders engagierte Menschen vor Ort ab und spiegelt, wie in Hagenohe, die enge und unkomplizierte sowie zügige Zusammenarbeit des Dreigestirns Bürger, Kommunen und Fachbehörden wider.

Hagenohe zeichne sich aus durch sein Paket an umfassenden Einzelmaßnahmen, die in ihrer Gesamtheit voll zur Wirkung kämen, hieß es in der Laudatio. Innerhalb kürzester Zeit sei ein Flurneuordnungsverfahren als sinnvolle Abwicklungsvariante auf den Weg gebracht worden. "Das Augenmerk bei der Planung lag dabei auf wenig Flächenverbrauch und der Bewirtschaftbarkeit von Einstauzonen."

Bei zwölf Bewerbungen ging der insgesamt mit 20 000 Euro dotierte Preis an vier gleichwertige Sieger, darunter eben Hagenohe. Der Preis wurde beim "boden:ständig"-Forum in Maria Bildhausen an Bürgermeister Joachim Neuß und Ortssprecher Martin Schleicher überreicht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.