Prompte Zusage nach Söder-Visite
Minister fördert das grenzüberschreitende Skilanglaufzentrum Silberhütte

Was Heimatminister Markus Söder versprochen hat, wurde bereits am nächsten Tag auf den Weg gebracht: eine dem grenzüberschreitenden Charakter entsprechende Förderung von 100 000 Euro, verteilt auf zwei Jahre. Im Bild (von links) Manfred Gleißner vom Förderverein, MdL Tobias Reiß, Minister Markus Söder und der zuletzt weltbeste Kombinierer Eric Frenzel. Bild: nm
Freizeit
Bärnau
19.01.2016
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Silberhütte. Markus Söder war begeistert und erstaunt. Den beachtlichen Leistungen einer ehrenamtlich tätigen Mannschaft beim Ausbau des grenzüberschreitenden Skilanglaufzentrums Silberhütte zollte er höchsten Respekt. Besonders freuten sich die Verantwortlichen des Fördervereins über die Zusage zur finanziellen Unterstützung. Bereits einen Tag nach dem Besuch des Finanz- und Heimatministers nahm die Förderstelle in München Kontakt zum Förderverein auf.

MdL Tobias Reiß, der den Besuch organisiert hatte, wundert die schnelle Reaktion nicht. Sie zeige das Interesse des Ministers an der Grenzregion. Wie schon zuvor Söders Staatssekretär Albert Füracker riet auch der Minister zu einer finanziellen Dachorganisation. Sie soll mithelfen, die Zukunft des für die Region so bedeutenden Sport- und Freizeitzentrums zu sichern. Da gebe es Möglichkeiten.

Förderverein wie auch MdL Reiß und der Bärnauer Bürgermeister Alfred Stier plädieren für einen finanziellen Beitrag der beiden Landkreise Tirschenreuth und Neustadt/WN, der Stadt Weiden sowie der Rand-Kommunen. Der wegen Beschneiung, Pflege von Loipen- und Wanderwegen (insgesamt rund 50 Kilometer), beheiztem Start- und Zielhaus sowie Kraftstoff-, Reparatur- und Personalkosten (technischer Leiter) hohe jährliche Aufwand kann allein mit Mitgliedsbeiträgen, Parkgebühren, Einnahmen aus Skiverleih, Spenden und Sponsoren nicht gedeckt werden. Im Gegensatz zu vergleichbaren öffentlichen Einrichtungen stehen auf der Silberhütte keine Eintrittsgelder zur Verfügung.

Für den Unterhalt gibt es vom Staat keine Zuschüsse. Deshalb wird das Ministerium projektbezogene Maßnahmen unterstützen, wie grenzüberschreitende Vermarktung, Aufrüstung der Biathlonanlage zur Nutzung von Schulen diesseits und jenseits der Grenze, Ergänzung der zweisprachigen Beschilderung und Erstellung eines Betriebskonzepts bis 2020. Für die Förderung des bayerisch-böhmischen Grenzraums stehen auf zwei Jahre verteilt 100 000 Euro zur Verfügung. Zehn Prozent davon muss der Förderverein aus Eigenmitteln beisteuern.
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