Bärnau: Muttertagskonzert der "Grenzlandbuam" voller Erfolg
Bravo-Rufe vor Schlussakkord

Die Kapelle von Dirigent Günther Freundl überzeugte beim Muttertagskonzert nicht nur die Damen. Bilder: ubb (2)
Kultur
Bärnau
12.05.2015
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Davon träumt jede Kapelle: Das Muttertagskonzert der "Grenzlandbuam" war restlos ausverkauft.

Der Bärnauer Stadt- und Jugendblaskapelle eilte am Samstagabend ihr guter Ruf wohl voraus. Der Saal war ausverkauft, 400 Gäste wollten das Muttertagskonzert miterleben. Und das Kommen hat sich gelohnt: Was die Musiker zu bieten hatten, war weit mehr als "nur" Blasmusik fürs gesellige Beisammensein.

Prämiertes Glanzstück

"Sei uns gegrüßt" war der Titel des ersten Stücks, zu dem Dirigent Günther Freundl den Taktstock schwang. Bei solch einladenden Klangfolgen fühlten sich alle Zuhörer angesprochen und spendeten gleich viel Applaus. Bevor es weiterging, begrüßte Vorsitzende Karin Ockl die Gäste. Sie hielt sich nicht lange mit Reden auf, der Abend sollte schließlich der Musik gehören. Mit der Polka "Freunde für immer" kam Schwung in die Schulaula, flott und klangvoll meisterten die Musiker diesen Part.

Als Glanzstück des Abends entpuppte sich "Along the river" von Komponist Hermann Palhuber. Vor einem Jahr einstudiert, haben die Bärnauer dafür in einer Musikbewertung das Prädikat "sehr gut" erhalten. "Along the river" ist nicht eben leicht darzubieten: Immerhin hatten die Musiker die Aufgabe, eine Berglandschaft musikalisch darzustellen mit Gebirgsbach, Sonnenaufgang, Panoramablick und allem, was dazu gehört. Die Bärnauer meisterten das großartig, was einige Zuhörer zu Bravorufen noch vor dem Schlussakkord animierte.

Für Udo-Jürgens-Fans folgte ein Medley, das an den großen Sänger erinnerte. Mit dem Stück "Don Quixote" ertönte ein fetziger Marsch. Romantik durfte nicht fehlen: Rainhard Fendrichs Song "Weilst a Herz hast wia a Bergwerk" wurde von Sängerin Ramona Weber unterstützt. Vor der Pause kam die Jugend zum Zug: Tim Koller ist mit acht Jahren das jüngste Kapellenmitglied. Sein Schlagzeugsolo überzeugte das Publikum vollends, dass hier wertvolle Jugendarbeit geleistet wird.

Böhmische Klänge

Mit "Greensleeves", dem "Bayerischen Defiliermarsch", böhmischen Klängen und mehr bot die Kapelle im zweiten Teil ein vielfältiges Repertoire. Und weil's so schön war, wurden die Musiker am Ende von ihrem Publikum erst nach einigen Zugaben sowie dankbarem Applaus entlassen.
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