Muttertagskonzert der Stadt- und Jugendblaskapelle „Grenzlandbuam“
Auf höchstem Niveau

Die Bärnauer Grenzlandbuam boten wieder ein Muttertagskonzert auf höchstem Niveau. Bilder: kro (2)
Kultur
Bärnau
19.05.2017
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Die Grenzlandbuam können viel mehr als die Blasmusik-Klassiker. Das Muttertagskonzert war dafür wieder eindrucksvolles Beispiel.

(kro) Mit dem Triumphmarsch aus der Oper Aida startete die Stadt- und Jugendblaskapelle "Grenzlandbuam" in der ausverkauften Aula der Grundschule ihr außergewöhnliches Muttertagskonzert. Erst nach zwei Zugaben (Mein Heimatland und Böhmischer Traum) klang das Muttertagskonzert mit der Bayern-Hymne und dem Deutschland-Lied aus.

Das 45-köpfige Orchester unter der Leitung von Günther Freundl bot einmal mehr Blasmusik vom Feinsten. Der designierte neue Leiter der Kreismusikschule Tirschenreuth, Tobias Böhm, zeigte sich beeindruckt und angetan von der Qualität der Grenzlandbuam: "Ein sehr dynamisches und musikalisch starkes Konzert". Durch das Programm führte mit charmanten und zugleich informativen Worten Maria Freundl. Musik verbinde, Musik wache auf, Musik sei Leben, so ihr Credo. Mit einem der beliebtesten Walzer, dem Märchenwalzer, eröffneten die "Grenzlandbuam" und "-moidla" das Konzert, ehe "You raise me up" folgte. Eindrucksvoll war dabei der Solopart von Christine Ullrich mit dem Alt-Saxofon. Imposant anschließend "Ben Hur", ehe die Eigenkomposition von Ludwig Zandt folgte, eine "Bierbauch-Polka". "Bierbauch, fester rundgeformter Bierbauch, dass du schneidig stramm bleibst fest und rund, müssen tätglich fünf, sechs Halbe durch den Schlund. Geliebter Bierbauch, gutgepflegter, hochgeschätzter Bierbauch, will ich auf den Boden schaun nach den Zehn, dann kann ich die nicht sehn!", so der Refrain, den Günhter Freundl persönlich sang. Mit der Queen-Ballade "Who wants to live forever" und dem Strauß-Song "Leichtes Blut" endete der erste Teil des Muttertagskonzertes. Nach der Pause zeigte das 20-köpfige Jungmusiker-Orchester unter der Leitung von Nachwuchs-Dirigent Stefan Zwerenz mit "Sounds of sousa" und "Tom Dooley's Song", dass die Grenzlandbuam keine Nachwuchssorgen haben.

Danach folgte die Stadt- und Jugendblaskapelle mit dem "Carmen-Marsch" und "Stand by me". Toll, das Les Humphries-Medley, sowie ein Ernst Mosch-Klassiker "Pfeffer und Salz", ehe mit "The glory of love" und den Zugaben ein sehr anspruchsvolles Muttertagskonzert endete.
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