Archäologen besuchen Burgruine Liebenstein - Tagung
Lob für Restaurierung

50 Archäologen aus drei Ländern tagten im Geschichtspark Bärnau-Tachov. Neben viel Theorie standen auch Exkursionen zu historischen Plätzen auf dem Programm. Eine führte zur Burgruine Liebenstein. Bild: hfz
Lokales
Bärnau
10.07.2015
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Bei der Tagung der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Ostbayern, West- und Südböhmen, Oberösterreich trafen sich diesmal 50 Teilnehmer im Geschichtspark, um über Standards, Qualität und Nutzen archäologischer Parks und Freilandmuseen zu diskutieren.

Unter dem Thema "Archäologische Rekonstruktionen zwischen Wissenschaft und Event" trugen die Referenten die Erfahrungen aus ihren Heimatländern vor und bemühten sich, gemeinsame Qualitätsstandards zu formulieren. Den Anfang machte hierzu Dr. Silvia Codreanu-Windauer mit "Auf den Spuren unserer Vorfahren im Stiftland". Weitere Redner waren unter anderen Dr. Sebastian Sommer vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege oder Dr. Roeland Paardekooper von "EXARC", dem Europäischen Verbund archäologischer Freilandmuseen. Wichtig war auch die Beteiligung der tschechischen Kollegen zum Beispiel von der Universität in Prag oder dem Westböhmischen Museum in Pilsen. Mit der Veröffentlichung des Tagungsbandes aus den Vorträgen entsteht ein Standardwerk zur zeitgemäßen Vermittlung von Geschichte in den drei Nachbarländern.

Von der Schönheit und historischen Bedeutung der nördlichen Oberpfalz überzeugten sich die Wissenschaftler bei verschiedenen Exkursionen, unter anderem zur Tillyschanze bei Bärnau und auf die Burgruine Liebenstein führte. An diesem Beispiel lobte Dr. Codreanu-Windauer die vorbildliche Zusammenarbeit von Landesamt und Ehrenamtlichen bei der Restaurierung.
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